Dorfwettbewerb: Bundespräsident Steinmeier empfängt Siegerdörfer

Zum Abschluss des 26. Bundeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Vertreter der Siegerdörfer im Schloss Bellevue in Berlin empfangen. Er würdigte ihr herausragendes Engagement für lebendige Dörfer. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner sprach den Akteuren ebenfalls ihre Anerkennung aus.

Austräger des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" ist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Bereits im Januar 2020 hatte Bundesministerin Julia Klöckner die Dörfer mit Gold, Silber oder Bronze bei einem großen Festakt ausgezeichnet. Ziel des Wettbewerbs ist es, Impulse für lebenswerte Dörfer zu setzen und bürgerschaftliches Engagement zu würdigen. Als Schirmherr des Bundeswettbewerbs hat Bundespräsident Steinmeier dieser Auszeichnung der Dörfer mit seinem Empfang Nachdruck verliehen.

Bundespräsident Steinmeier spricht zu den Siegern des Dorfwettbewerbs Bundespräsident Steinmeier empfängt die Sieger des Dorfwettbewerbs
© BMEL/Photothek

Bundesministerin Julia Klöckner nutzte die Gelegenheit, um den Einfallsreichtum und das Engagement der ländlichen Bevölkerung für ihre Heimat zu loben. "Es ist Aufgabe der Politik, die Rahmenbedingungen für gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen: Eine funktionierende Infrastruktur, zuverlässige digitale Netze. Doch es sind immer die Bürger, die mit ihrer Kreativität, ihrem Zupacken und dem vielfachen ehrenamtlichen Einsatz ihre Orte lebendig und das Zusammenleben attraktiver machen. Das unterstützen wir mit unserem Wettbewerb. Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger."

Viel geleistet und Positives angestoßen

Die 30 Siegerdörfer hatten sich in mehreren Wettbewerbsrunden aus bundesweit über 1.800 Teilnehmerdörfern für den Bundeswettbewerb qualifiziert. Bei Vor-Ort-Terminen haben sie die Jurys auf Kreis-, Landes- und Bundesebene davon überzeugt, wie sie sich als Gemeinschaft für die Weiterentwicklung ihres Dorfes in sozialer, kultureller, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht einsetzen.

Mit ihren kreativen Ideen schaffen sie zum Beispiel Begegnungsorte im Dorf, Dorfgemeinschaftshäuser, Freizeit- und Betreuungsangebote für Jung und Alt, naturnahe Wanderwege und Arbeitsplätze – zum Beispiel durch die Vermarktung regionaler Produkte und Ressourcen. Erstmals erhielten die Sieger auf Bundesebene 2019 Preisgelder in Höhe von 5.000, 10.000 oder 15.000 Euro und sechs Sonderpreise.

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