Ergebnisse der Zukunftswerkstätten

Mehr als 1.300 Fachleute und regional Aktive haben sich bei den Zukunftswerkstätten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beteiligt. Zwischen Mai und September 2017 kamen bei der Online-Beteiligung sowie bei vier Veranstaltungen in ländlichen Regionen Deutschlands mehr als 3.000 Rückmeldungen zu wichtigen Fragen der ländlichen Entwicklung zusammen.

Eine wichtige Erkenntnis: In vielen Gemeinden und Landkreisen gibt es Ideen, wie sich Zukunft auf dem Land gestalten lässt, und die Menschen am Ort sind bereit, sich dafür zu engagieren. Das Resümee der Ergebnisse liegt jetzt als übersichtlicher Download vor.

Unter dem Motto „Regional vernetzt – gemeinsam stark“ hatten Fachleute und Engagierte bei den Zukunftswerkstätten diskutiert, was aus ihrer Sicht die zentralen künftigen Handlungsfelder für die Entwicklung ländlicher Regionen sind und welche Rahmenbedingungen es braucht, um das Land zukunftsfähig zu gestalten.

Bei vier Veranstaltungen im Hochsauerlandkreis und dem Werra-Meißner-Kreis sowie den Landkreisen Elbe-Elster und Tirschenreuth ging es um Themen aus den Bereichen Wirtschaft und Arbeit, Versorgung und Infrastruktur sowie Gemeinschaft und Zusammenleben. Konkrete Fragestellungen dazu hatten die Teilnehmenden vorab über die digitale Plattform des BMEL erarbeitet. Bei den vier Zukunftswerkstätten waren mehr als 400 Akteure und Entscheider aus den Regionen dabei und arbeiteten in drei, digital begleiteten Workshops intensiv miteinander.

Das BMEL nutzt die Ergebnisse, um den Blick für die Entwicklung ländlicher Räume weiter zu schärfen und den Bedarf in den Regionen, Landkreisen und Gemeinden sichtbar zu machen. Sie werden auf der Fachebene im Ministerium vorgestellt und zugänglich gemacht. Themen, die in den Zukunftswerkstätten entwickelt wurden, können mit Veranstaltungen, Expertengesprächen etc. aufgegriffen und vertieft werden.

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