Bundesprogramm "Ländliche Entwicklung" - Inhalte und Ziele

Das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE) fördert Modellprojekte und -regionen, Wettbewerbe, Forschung und den Wissenstransfer. Die Menschen vor Ort machen ländliche Regionen zu dynamischen Zukunftslaboren für die Entwicklung unserer Gesellschaft.

Bundesweit 1700 Projekte fördert das BMEL mit dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (kurz: BULE) - etwa zur Digitalisierung, zur Mobilität, zum kulturellen Leben, zum Ehrenamt oder zur Nahversorgung in ländlichen Räumen.

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Zu den Kernaufgaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gehört es, die ländlichen Regionen zu stärken und zu gleichwertigen Lebensverhältnissen in ganz Deutschland beizutragen. Die wertvollen Erfahrungen der Akteurinnen und Akteure, die aktiv den Herausforderungen vor Ort begegnen, werden dabei aufgenommen. Das Wissen und das Engagement der Menschen in Dörfern und Kleinstädten sind Schätze, die es zu heben gilt. Und genau das ist das Ziel des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung.

Modellprojekte und Modellregionen

Modellprojekte erhalten eine Förderung über das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE), weil sie auf dem Gebiet der ländlichen Entwicklung bundesweit als Vorbilder dienen können. Bei den Förderaufrufen für Modellprojekte dient das Bundesprogramm als Seismograph ländlicher Entwicklung. Modellregionen fördert das BMEL, wenn bestimmte Konzepte in verschiedenen Räumen getestet werden sollen – beispielsweise das Regionalbudget oder digitale Anwendungen. Herausragende Ideen und zukunftsweisende Lösungen für aktuelle und künftige Herausforderungen in ländlichen Regionen sollen erprobt, unterstützt, systematisch ausgewertet und bekannt gemacht werden. Ziel ist es, Menschen in anderen Regionen mit herausragenden Beispielen Impulse und zugleich das nötige Wissen zu liefern, wie die Umsetzung gelingen kann. So entstehen in ländlichen Regionen Zukunftslabore für die Gesellschaft von morgen.

Forschungsförderung und Wissenstransfer

Neben der Unterstützung innovativer Ansätze in den Dörfern und Kleinstädten kommt dem Bereich Forschung und Wissenstransfer eine große Bedeutung im BULE zu. Um Erkenntnisse zu zentralen Themen ländlicher Entwicklung aus dem Blickwinkel der Wissenschaft zu gewinnen, startet das BMEL Forschungsförderaufrufe. Damit werden anwendungsorientierte Grundlagen geschaffen. Darüber hinaus werden alle Fördermaßnahmen fachkundig begleitet, evaluiert und Erkenntnisse kommuniziert. Durch diese Verzahnung von Praxis und Expertise will das BMEL erreichen, dass gute Ideen überregional Wirkung entfalten können. Die fachliche Auswertung führt zudem zu Erkenntnissen, an welchen Stellen Rahmenbedingungen gegebenenfalls angepasst werden müssten. Diese Ergebnisse fließen in die Politikgestaltung für ländliche Regionen ein.

Inzwischen wurden und werden mit Mitteln aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE) mehr als 1.700 Projekte bundesweit unterstützt und umgesetzt.

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