EU-Förderung

Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union ist auf die Förderung der Landwirtschaft - der sogenannten ersten Säule mit dem Kern der Direktzahlungen - wie auch der Förderung der ländlichen Räume - der sogenannten zweiten Säule - ausgerichtet.

E L E R neu buchstabiert

Europa: Lebenswert. Effektiv. Regional. - Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes

Die im Jahr 2000 geschaffene zweite Säule der GAP dient mit dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) der Stärkung ländlicher Regionen.

Die jüngste EU-Reform der GAP wurde im Dezember 2013 abgeschlossen. Damit werden Deutschland für den Förderzeitraum 2014 - 2020 über den ELER insgesamt 8,3 Milliarden Euro EU-Mittel zur Verfügung gestellt.

Themenübersicht

Ziele und Prioritäten der Entwicklung des ländlichen Raums 2014 – 2022

Die Einbindung des ELER in einen gemeinsamen strategischen Rahmen mit den anderen Europäischen Struktur- und Investitionsfonds dokumentiert sich in einem fondsübergreifenden Partnerschaftsabkommen zwischen der Europäischen Kommission und Deutschland.

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Umsetzung der ELER-Förderperiode 2014 bis 2022 für ländliche Räume in Deutschland

Zentrales Förderinstrument der EU zur Entwicklung ländlicher Regionen ist der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). In 13 Länderprogrammen werden die Ziele und Maßnahmen für die Förderperiode 2014 bis 2022 festgelegt.

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Nationale Rahmenregelung der Bundesrepublik Deutschland (NRR) 2014-2022

Die "Nationale Rahmenregelung der Bundesrepublik Deutschland" ist das Bindeglied zwischen der Partnerschaftsvereinbarung und den Länderprogrammen zur Entwicklung des ländlichen Raums. Sie enthält wesentliche Fördermaßnahmen der GAK (Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes"), die damit nach der ELER-Verordnung erstellt, bei der Europäischen Kommission notifiziert und im Dezember 2014 genehmigt wurde.

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Wussten Sie schon?

LEADER und EIP Agri - Ausgewählte Instrumente der Förderung (Thema:Förderung)

LEADER und die Europäische Innovationspartnerschaft für landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit (EIP Agri) sind zwei ausgewählte Instrumente der Europäischen Union auf Grundlage der ELER-Förderung, mit denen vor allem innovative Projekte in ländlichen Regionen unterstützt werden.

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Entwicklungsprogramme der Länder (Thema:Förderung)

Die Umsetzung der ELER-Förderung in der Förderperiode 2014 bis 2022 einschließlich bis 2025 reichender Umsetzungsregelungen erfolgt auf der Grundlage der "Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum" (EPLR), die in Deutschland regionsspezifisch von den Bundesländern erstellt wurden.

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Nationales Netzwerk für den ländlichen Raum (Thema:Förderung)

Auch in der Förderperiode 2014 – 2022 sind die EU-Mitgliedstatten nach EU-Recht verpflichtet, ein nationales Netzwerk für den ländlichen Raum zu errichten.

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Weitere Themen

Im Überblick: Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union (Thema:Gemeinsame Agrarpolitik)

Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) gehört zu den wichtigen Aufgabenfeldern europäischer Politik. Auch wenn die Mitgliedstaaten in der Umsetzung der GAP durch das neue Umsetzungsmodell zunehmend mehr Gestaltungsspielräume und mehr Verantwortung erhalten, zählt die GAP weiterhin zu den am stärksten vergemeinschafteten Politikbereichen der EU.

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Direktzahlung

Direktzahlungen sind ein Kernelement der EU-Agrarförderung. Seit 2015 gilt ein neues System, mit dem die Zahlungen noch stärker als bisher auf die Entlohnung bestimmter gesellschaftlicher Leistungen orientiert werden.

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Auch interessant

Breitbandausbau: Bundesregierung setzt Gigabit-Strategie um (Thema:5G/Breitband)

Digitale Innovationen in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum können dazu beitragen, die Lebensverhältnisse der Menschen vor Ort sowie die Arbeitsbedingungen sowohl im landwirtschaftlichen Betrieb als auch auf dem Acker zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu stärken. Die Grundlage hierfür ist neben den richtigen digitalen Anwendungen die flächendeckende Versorgung mit Glasfaser und dem neuesten Mobilfunkstandard – auch auf dem Land!

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Land.Digital: 61 innovative Projekte gefördert (Thema:Digitales Land)

Mit der Fördermaßnahme "Land.Digital" unterstützte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) den digitalen Wandel in ländlichen Regionen, indem es praxistaugliche Konzepte unter dem Dach des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung und regionale Wertschöpfung (BULE+) erprobte und bundesweit bekannt gemacht hat.

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Digitale Experimentierfelder – ein Beitrag zur Digitalisierung in der Landwirtschaft (Thema:Digitalisierung)

Mit 14 "Digitalen Experimentierfeldern" fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die Digitalisierung in der Landwirtschaft. Die vom BMEL finanzierten Projekte sollen helfen, digitale Techniken für Pflanzenbau und Tierhaltung zu erforschen und deren Praxistauglichkeit zu testen. Hierfür hat das Ministerium in den Jahren 2019 bis 2025 Mittel in Höhe von etwa 70 Millionen Euro eingeplant.

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Projektstart von 5G-Anwendungen auf der Grünen Woche (Thema:Digitales Land)

Mit dem Jahreswechsel ist der Startschuss für die Fördermaßnahme "Land.Funk – Anwendungen von Gigabit-Netzen für ländliche Räume" gefallen. Bis 31. Dezember 2025 laufen insgesamt fünf Verbundvorhaben mit 14 Einzelprojekten. Die offizielle Bescheidübergabe fand am 25. Januar im Rahmen der diesjährigen Internationalen Grünen Woche in Berlin statt.

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Land.Funk: BMEL fördert die Nutzung neuer Mobilfunktechnologien für ländliche Räume (Thema:Digitales Land)

Mit der Bekanntmachung "Land.Funk – Anwendungen von Gigabitnetzen für ländliche Räume" macht sich das BMEL für Möglichkeiten der neuen Mobilfunktechnologie stark. Mit dieser Fördermaßnahme unterstützt das BMEL Projekte, die die Möglichkeiten der neuen Mobilfunktechnologien (Gigabitnetze) nutzen und damit einen Beitrag zur Sicherung von Teilhabe und Daseinsvorsorge auf dem Land leisten.

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Digitalisierung und Erwerbschancen von Frauen auf dem Land (Thema:Digitales Land)

Inwieweit beeinflussen neue Technologien die Jobsituation von Frauen, die im ländlichen Raum leben? Und: Wie können Chancen in Zukunft genutzt werden? Fragen wie diese standen im Zentrum des Forschungsprojekts FEMDIGIRURAL.

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