Ergebnisse der Forschung zu ländlichen Regionen (Auswahl)

Das Interesse an ländlichen Räumen und ihren sozialen, demografischen und wirtschaftlichen Veränderungen ist in der Öffentlichkeit in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Auch die Wissenschaft meldet sich regelmäßig mit neuen Untersuchungen zu Wort. Schwerpunkte der Wissenschaft und Forschung liegen auf einer detaillierten Untersuchung regionaler Entwicklungen.

Dazu zählen der Wandel von Dörfern und kleinen Städten, die Entwicklung der Grundversorgung und Infrastruktur sowie der demografische Wandel. Auch soziale und wirtschaftliche Fragen werden betrachtet. In Modellprojekten werden zudem neue Ansätze der ländlichen Entwicklung erprobt und auf ihre nachhaltige Wirkung untersucht.

Ländliche Lebensverhältnisse im Wandel 1952, 1972, 1993 und 2012

Die 2015 abgeschlossene Untersuchung ist Teil einer einzigartigen wissenschaftlichen Langzeitstudie, die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in kleinbäuerlichen Dörfern in Westdeutschland begonnen wurde und sich für das Alltagsleben in diesen Dörfern, den Wandel der Lebensverhältnisse und der Arbeit interessierte. 2012 konnte die Studie ein viertes Mal in zehn Dörfern der alten Bundesländer und zum zweiten Mal in vier ostdeutschen Dörfern durchgeführt werden.
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Monitoring "Ländliche Räume": Ausgewählte Umfrageergebnisse des Thünen-Instituts

Im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft hat das Thünen-Institut für Ländliche Räume im Herbst 2016 Menschen in ländlichen Regionen zu ihrer Lebensqualität befragt: Der erste Schritt war eine Repräsentativbefragung der Bevölkerung ab 18 Jahren in ländlichen Regioenn (Allgemeinbefragung). In einem zweiten Schritt wurden in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut (DJI) Erziehungsberechtigte mit mindestens einem Kind unter 13 Jahren befragt (Vertiefungsbefragung).

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Bürgerschaftliches Engagement in ländlichen Räumen: ausgewählte Ergebnisse des Deutschen Freiwilligensurveys 2014

Alle fünf Jahre wird mit dem Deutschen Freiwilligensurvey das bürgerschaftliche Engagement in Deutschland – ob im Sportverein, beim Technischen Hilfswerk oder als Nachbarschaftshilfe – untersucht. Zuletzt nahmen 2014 nahezu 29.000 Engagierte und Nicht-Engagierte ab 14 Jahren an der repräsentativen Befragung teil. Eine der Forschungsfragen, der die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Zentrum für Altersfragen nachgingen, war, ob sich das freiwillige Engagement in ländlichen Räumen von dem in den Großstädten unterscheidet.
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Bevölkerungsentwicklung 2016: Daten, Fakten, Trends zum demografischen Wandel (2016)

Um über die mit dem demografischen Wandel verbundenen Chancen und Probleme aufzuklären, bereitet das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung aktuelle Daten, Fakten und Trends in allgemein verständlicher Form auf. Die Broschüre "Bevölkerungsentwicklung 2016 – Daten, Fakten, Trends zum demografischen Wandel" gibt mit Hilfe von Abbildungen, Tabellen und Texten einen Überblick über den demografischen Wandel sowie seine Ursachen und Konsequenzen.
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(Neu)LAND gestalten! Methoden und Praxisbeispiele für Bürgerbeteiligung in kleinen Städten und Gemeinden (2016)

Die von der Allianz für Beteiligung e.V. mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg herausgegebene Broschüre enthält Kurzbeschreibungen zu Methoden der Bürgerbeteiligung, die sich besonders für die Umsetzung in kleinen Städten und Gemeinden eignen und bewährt haben. Praxisbeispiele von Beteiligungsprozessen, weiterführende Informationen und Kontaktdaten zu Ansprechpartnern ermöglichen einen vertiefenden Einstieg in das Thema und geben Anregungen zur konkreten Umsetzung, mit dem Ziel der Stärkung der Bürgerbeteiligung im ländlichen Raum. Die Broschüre richtet sich vor allem an Bürgerinnen und Bürger, möchte aber auch dazu ermutigen, Prozesse der Bürgerbeteiligung im vertrauensvollen und kooperativen Miteinander zwischen Bürgerschaft, Politik und Verwaltung anzustoßen.
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Begleitforschung zum Modellvorhaben chance.natur

Das Modellvorhaben chance.natur will Regionalentwicklung und Naturschutz miteinander verknüpfen. Welche Chancen sind damit verbunden, und welche Probleme ergeben sich daraus? Das untersuchte bis Anfang 2017 die Begleitforschung zum Modellvorhaben.
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