Das Ziel: Es geht um Chancengleichheit für Stadt und Land

Die Kommission Gleichwertige Lebensverhältnisse hat am 26. September 2018 ihre Arbeit aufgenommen.

Unter dem Vorsitz des Bundesministers des Innern, für Bau und Heimat, Horst Seehofer, sowie dem Co-Vorsitz der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, und der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey, wurden mit den übrigen Bundesressorts, den Ländern und kommunalen Spitzenverbänden Ungleichheiten und Probleme in den Regionen erkannt und gemeinsam mit allen Akteuren diskutiert.

Wie hat die Kommission gearbeitet?

Die Kommission Gleichwertige Lebensverhältnisse hat sechs themenspezifische Facharbeitsgruppen. Diese bilden die Schwerpunktbereiche der Arbeit der Kommission ab, nämlich:

Gruppenfoto der Kommission Gleichwertige Lebensverhältnisse Kommission Gleichwertige Lebensverhältnisse
© BMEL/Photothek
  • Kommunale Altschulden,
  • Wirtschaft und Innovation,
  • Raumordnung und Statistik,
  • Technische Infrastruktur,
  • Soziale Daseinsvorsorge und Arbeit sowie
  • Teilhabe und Zusammenhalt der Gesellschaft.

Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft werden beratend eingebunden und können so punktuell die Arbeitsgruppen unterstützen.

Bundesministerin Julia Klöckner: Ländliche Räume als Kraftzentren

Gruppenfoto Kommission Gleichwertige Lebensverhältnisse
Plädoyer für starke ländliche Räume von Bundesministerin Julia Klöckner © BMEL/Photothek

Betrachtet werden die Themen jeweils aus der Perspektive der Verdichtungsräume und der ländlichen Räume. Die Entwicklung der ländlichen Räume ist ein besonderes Anlegen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Bundesministerin Julia Klöckner hat deutlich gemacht, dass sie die ländliche Regionen als Kraftzentren Deutschlands sieht. Ziel der Bundesministerin ist es, eine gute digitale Infrastruktur zu als Voraussetzung für regionale Wirtschaftskreisläufe zu schaffen, ehrenamtliches Engagement stärker durch Hauptamt zu unterstützen und insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen zu fördern.

Förderung der ländlichen Räume durch das BMEL

Bereits jetzt ist das BMEL mit zahlreichen Programmen aktiv, um Innovationen und die Infrastruktur sowie lebendige Dorfstrukturen im ländlichen Raum zu fördern. Im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung wurden beispielsweise Förderprogramme für Digitalisierung und Kultur aufgelegt. Auch die Gemeinschaftsaufgabe mit den Bundesländern zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) sowie die ELER- und LEADER Programme der EU setzen wichtige Impulse für lebendige ländliche Räume. Für Bundesministerin Julia Klöckner ist klar, dass Stadt und Land nicht als Konkurrenten agieren dürfen. Auch dies herauszuarbeiten, war die Aufgabe der Kommission für Gleichwertige Lebensverhältnisse.

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