Sonderprojekt: Integrationswerkstatt Bautzen

Die Integrationswerkstatt hat das Ziel, Neubürger, arbeitsberechtigte Asylbewerber und sozial Benachteiligte in den Arbeitsmarkt zu vermitteln und Fachkräfte für die regionale Wirtschaft zu gewinnen.

Dabei gilt es, Vermittlungshemmnisse abzubauen und die Beschäftigungsfähigkeit herzustellen. Die Integrationswerkstatt liegt in der Gemeinde Nebelschütz bei Kamenz, in der viele Teilnehmende wohnen und wo die Geflüchteten sehr positiv aufgenommen werden.

Die Männer und Frauen lernen in der Integrationswerkstatt ein Berufsfeld ihrer Wahl näher kennen und eignen sich dabei unter realistischen Bedingungen Fachkenntnisse und berufsbezogene Sprachkenntnisse an. Besichtigungen von Betrieben der Region und absolvierte Praktika der Teilnehmenden zeigen, dass Deutschkenntnisse das zentrale Kriterium für eine erfolgreiche Vermittlung in Arbeit sind. Die Teilnehmer können ihre Fertigkeiten in verschiedenen Bereichen der Werkstatt, wie Gartenbau, Holzwerkstatt oder Hauswirtschaft testen. Praktikumsbeurteilungen verdeutlichen, dass das Engagement, die Einsatzbereitschaft, die Zuverlässigkeit und der Wille zu arbeiten sehr ausgeprägt sind.

Seit April 2016 nahmen über 43 geflüchtete Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern am Projekt teil. Die durchschnittliche Verweildauer beträgt neun Monate. Damals konnten sieben geflüchtete Menschen während des Projektverlaufs und mindestens zwei Teilnehmer innerhalb eines Monats nach deren Projektbeendigung in Arbeitsverhältnisse vermittelt werden.

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