Genetische Vielfalt: Mehr Kooperation für eine nachhaltige Landwirtschaft

Wie kann die genetische Vielfalt in der Pflanzenzüchtung einfacher zugänglich und besser nutzbar werden? Mit diesen Fragen befassten sich Vertreter öffentlicher Institutionen und privater Unternehmen aus den Sektoren der pflanzengenetischen Ressourcen und der Pflanzenzüchtung vom 7. bis 9. Juni 2017 in Bonn.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops diskutierten Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit von Genbanken, öffentlichen und privaten Forschungseinrichtungen und Pflanzenzüchtern.

Die Veranstaltung fand im Rahmen eines durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) finanzierten Projektes statt und wurde vom Europäischen Kooperationsprogramm für pflanzengenetische Ressourcen (ECPGR) durchgeführt.

Während des Workshops wurden beispielhaft erfolgreiche Kooperationsprojekte in Form von "Public Private Partnerships" vorgestellt. Außerdem diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie dieses Modell europaweit optimiert werden könnte. Im Ergebnis entwickelten sie ein Konzept für eine europaweite Zusammenarbeit und reichten es für die Einleitung weiterer Schritte an das ECPGR weiter.

Innovative Landwirtschaft für eine nachhaltige Landwirtschaft

Pflanzenzüchtung ist ein wesentlicher Innovationsmotor, um die landwirtschaftliche Produktion nachhaltiger zu gestalten. Für die Bereitstellung leistungs- und widerstandsfähiger Pflanzen werden lange, aufwändige Prozesse durchgeführt. Oftmals werden Zehntausende von genetischen Linien gekreuzt, um bestmögliche Ergebnisse zu erhalten. Die verstärkte Kooperation zwischen öffentlicher und privater Pflanzenzüchtung soll die Nutzung biologischer Vielfalt effizienter machen.

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