Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)

Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) gehört zu den wichtigsten Aufgabenfeldern europäischer Politik. Sie zählt daher zu den am stärksten vergemeinschafteten Politikbereichen der EU.

Jährlich über 6.2 Milliarden Euro an EU-Mitteln stehen insgesamt für die Agrarförderung in Deutschland von 2014 bis 2020 zur Verfügung.

Zentrale Vorgaben und die damit verbundene Finanzierung von Maßnahmen erfolgen auf EU-Ebene. Dem Wandel der Lebensverhältnisse in Europa wurde die GAP immer wieder angepasst. Hintergrund war und ist das Interesse der EU-Mitgliedstaaten, eine gemeinsame Politik für einen Sektor zu gestalten, der die Nahrungsmittelversorgung sichert, der eine wesentliche Rolle bei der Nutzung und Erhaltung der natürlichen Ressourcen und bei der wirtschaftlichen Entwicklung der ländlichen Räume spielt.

Flaggen der EU-Mitgliedsländer nebeneinander
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Aktuelles

Ta­gung des Ra­tes (Land­wirt­schaft und Fi­sche­rei) am 20. Ju­li 2020 in Brüs­sel (Thema:EU-Agrarpolitik)

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Themenübersicht

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EU-Förderung für den ländlichen Raum

Die im Jahr 2000 geschaffene zweite Säule der GAP dient mit dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) der Stärkung ländlicher Regionen. Die jüngste EU-Reform der GAP wurde im Dezember 2013 abgeschlossen. Damit werden Deutschland für den Förderzeitraum 2014 - 2020 über den ELER insgesamt 8,3 Milliarden Euro EU-Mittel zur Verfügung gestellt.

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Publikationen

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