Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau: Ministerin Klöckner ehrt Sieger 2020

Doppeljubiläum auf der Grünen Woche: Am 23. Januar fand zum 20. Mal der Tag des Ökolandbaus auf der Messe statt. Zugleich wurden zum 20. Mal die Sieger des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau prämiert. Das Motto des Tages: "Innovation – Vielfalt – Tradition".

Gleichrangig ausgezeichnet wurden dieses Jahr drei Betriebe, die dieses Motto mit hervorragenden Konzepten überzeugend vertreten.

Logo des Bundeswettbewerbs Ökolandbau, neues Fenster: Link zu www.oekolandbau.de
Eindrücke aus 20 Jahren Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zeichnete die Betriebe auf der Grünen Woche aus. Die Preisträger könnten stolz darauf sein, Vorreiter und Vorbild für eine ganze Branche zu sein, sagte Klöckner bei der Preisverleihung.

Die prämierten Betriebe

Die drei Biobetriebe, die von der fünfköpfigen Jury des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau ausgewählt wurden, sind:

  • Hof Luna, Wilhelm Bertram, Betrieb in Frechen, Ortsteil Everode, Niedersachsen, der Tierhaltung, Milchproduktion, Landschaftsgestaltung und Naturschutz zusammen denkt, dabei auf die gefährdete Nutztierrasse Rotes Angler Rind setzt und deren Existenz er somit erhält.
  • Schloss Gut Obbach, Betrieb in Euerbach-Obbach, Bayern, ausgezeichnet für den hervorragend geführten und vernetzten Betrieb unter Einbeziehung des lokalen Handwerks, bei ortsnaher Verarbeitung und Vermarktung. Er trägt so zum Erhalt der Wertschöpfung in der Region bei.
  • Schinkeler Höfe, Solidarische Landwirtschaft, Großraum Schinkel, Schleswig-Holstein, ausgezeichnet für einen beispielgebenden Zusammenschluss von vier Unternehmen und über 100 an der Solidarischen Landwirtschaft teilnehmenden Menschen beziehungsweise Verbraucherinnen und Verbraucher.

"Sie alle zeichnet Kontinuität, Stetigkeit und enkeltaugliches Wirtschaften aus“, betonte Klöckner. „Innovationen bedeuten immer Mut und Kreativität, nicht in ausgetretenen Wegen laufen, sondern Neues ausprobieren". Besondere Ideen, wie sie die ausgezeichneten Betriebe umgesetzt haben, seien ein wichtiger Pfeiler für den Erfolg und Ausbau des ökologischen Landbaus in Deutschland. Die Ministerin unterstrich in diesem Zusammenhang das Ziel der Bundesregierung, den Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche bis 2030 auf 20 Prozent zu steigern.

Die drei Preisträger erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro.

Die ausgezeichneten Betriebe im Videoportrait

Hof Luna - Gewinner Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2020

Bild / Video 1 von 3

Hof Luna - Gewinner Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2020

Der Hof Luna von Wilhelm Bertram liegt in Niedersachsen und ist besonders preiswürdig durch die Zucht und Erhalt vom Aussterben bedrohter Nutztierrassen wie insbesondere des roten Angler Rinds. Außerdem durch das langjährige Engagement im Naturschutz und die Integration des Betriebs in eine außerfamiliäre Gemeinschaft mit einem Förderverein zur Entwicklung des Hofes.Sieger im Bundeswettbewerb wird der Betrieb für seine gesamtbetriebliche Konzeption.

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