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Boden

Boden ist Produktionsgrundlage für die Landwirtschaft und Standort für die Erzeugung gesunder Nahrungsmittel. Über 90 Prozent der weltweiten Nahrungsmittelproduktion hängen unmittelbar vom Boden ab, das zeigt seine große Bedeutung für die Ernährungssicherung.

Boden ist eine nicht erneuerbare Ressource, die immer knapper wird. Daher ist eine nachhaltige Sicherung der Produktionsfunktionen, insbesondere durch bodenschonende Produktionsprozesse und eine möglichst hohe Rohstoffeffizienz notwendig. Die Bundesregierung setzt sich mit zahlreichen Maßnahmen sowohl national als auch international dafür ein, den Boden zu schützen und die Nutzung der Böden durch die Land- und Forstwirtschaft nachhaltig zu gestalten.

Blick auf einen Acker
© fotofabrika - stock.adobe.com

Aktuelles

Grund­la­ge der Bo­den­frucht­bar­keit – die Kal­kung (Thema:Boden)

Erschienen am im Format Aktuelles

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Bun­des­kom­pen­sa­ti­ons­ver­ord­nung (Thema:Boden)

Erschienen am im Format Pressemitteilung

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Braun­schwei­ger Ur­teil Biodi­ver­si­täts­auf­la­gen  (Thema:Landwirtschaft)

Erschienen am im Format Interview

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Agrar­mi­nis­ter­kon­fe­renz in Mainz (Thema:Landwirtschaft)

Erschienen am im Format Pressemitteilung

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Acker­land ge­zielt als Koh­len­stoffspei­cher nut­zen (Thema:EU-Agrarpolitik)

Erschienen am im Format Pressemitteilung

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Themenübersicht

Boden - Basis der Landwirtschaft

Böden sind die Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen. Sie speichern Kohlenstoff, Nährstoffe und Wasser, und sind die Basis für die Erzeugung von Nahrungs- und Futtermitteln sowie nachwachsenden Rohstoffen. Böden bilden einen wichtigen Baustein für den Hochwasserschutz, bieten Flächen für Besiedlung, Verkehr und Freizeit und sind eine Archiv der Natur- und Kulturgeschichte.

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Boden des Jahres 2020 - Der Wattboden

Das Kuratorium "Boden des Jahres" stellt jedes Jahr am Weltbodentag, dem 5. Dezember, den neu gekürten Boden des Folgejahres vor. Für 2020 fiel die Wahl auf den Wattboden. Das Kuratorium ist ein Gremium der bodenkundlichen Fachverbände: Bodenkundliche Gesellschaft, Bundesverband Boden und Ingenieurtechnischer Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling. Die Aktion wird vom Umweltbundesamt unterstützt.

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Waldböden

Boden ist mehr als tote Materie und Standort des darauf wachsenden Waldes. Er ist Lebensraum für ein artenreiches Bodenleben, speichert Kohlenstoff, Pflanzennährstoffe sowie Wasser. Durch die Rückhaltung von Wasser trägt er zum Hochwasserschutz bei.

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Moorböden

Moorböden sind neben Ozeanen und Wäldern ein enormer Kohlenstoffspeicher und bestehen aus Überresten torfbildender Pflanzen wie Torfmoose, Seggen und Schilf.

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100er Boden – bestbewerteter Boden in Deutschland

Die Bodenschätzung kennzeichnet die landwirtschaftlich nutzbaren Böden nach ihrer Beschaffenheit und stellt deren Ertragsfähigkeit fest.

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Landwirtschaftliche Bodennutzung - Gute fachliche Praxis

Was ist unter einer guten fachlichen Praxis bei der landwirtschaftlichen Bodennutzung zu verstehen und welche rechtlichen Regelungen greifen hier? Erfahren Sie hier mehr.

Unter diesem Artikel finden Sie zudem zahlreiche weitere Artikel zur "Landwirtschaftlichen Bodennutzung" verlinkt.

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Humus und Klimaschutz im Fokus

Erster Bodenzustandsbericht Landwirtschaft vorgestellt (Thema:Boden)

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat zum Weltbodentag am 5. Dezember 2018 die "Bodenzustandserhebung Landwirtschaft" vorgestellt. Die Ergebnisse der repräsentativen Inventur landwirtschaftlich genutzter Böden in Deutschland zeigen: Die Bedeutung dieser Böden für den Klimaschutz und die Klimaanpassung ist groß. Sie speichern - wie die Erhebung jetzt erstmals zeigt – zweieinhalb Milliarden Tonnen Kohlenstoff.

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Bodenzustandserhebung - Humusinventur abgeschlossen (Thema:Boden)

Die Bodenzustandserhebung zeigt die Bedeutung landwirtschaftlich genutzter Böden als Kohlenstoffspeicher. Ein Beitrag von PD Dr. Axel Don, Thünen-Institut für Agrarklimaschutz, Braunschweig.

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Hu­mus­auf­bau für den Kli­ma­schutz (Thema:Boden)

Humus besteht zur Hälfte aus Kohlenstoff, der aus dem Kohlendioxid der Luft stammt. Durch eine Erhöhung des Humusgehalts im Boden wird daher die Atmosphäre vom Treibhausgas Kohlendioxid entlastet. Dies kann ein Beitrag zum Klimaschutz sein, wenn es gelingt, Humus stärker als zuvor zu speichern.

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Kli­ma­schutz durch Pflug­ver­zicht? (Thema:Boden)

"Den Acker ohne Pflug bestellen", das ist das Ziel der Direkt- oder Mulchsaat, bei der das Saatgut in Schlitzen eingebracht wird oder eine nur wenige Zentimeter tiefe pfluglose Saatbettbereitung stattfindet. In Deutschland ist die Direktsaat nur wenig verbreitet, aber immer mehr Landwirte haben in den vergangenen Jahren auf reduzierte Bodenbearbeitung umgestellt.

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Hu­mus 1: Was ist Hu­mus? (Thema:Boden)

Als Humus wird die Gesamtheit der abgestorbenen organischen Substanz im Boden bezeichnet. Humus ist ein komplexes Gemisch von organischen Stoffen aus pflanzlicher, tierischer und mikrobieller Herkunft, das permanenten Ab-, Um- und Aufbauprozessen unterliegt.

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Hu­mus 2: Hu­mus – Grund­la­ge der Bo­den­frucht­bar­keit (Thema:Boden)

Der Humusgehalt ist für die Bodenstruktur und Wasserhaltekapazität, als Nährstoffspeicher und für die Nährstoffdynamik des Bodens von großer Bedeutung.

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Hu­mus 3: Mög­lich­kei­ten zur Ein­schät­zung der Hu­mus­ver­sor­gung (Thema:Boden)

Zur Einschätzung der Humusversorgung von landwirtschaftlichen Nutzflächen können Bodenuntersu-chungen oder auch Bilanzierungsverfahren durchgeführt werden.

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Bodenleben

Regenwürmer als Indikator für die Bodenfruchtbarkeit (Thema:Boden)

Der Boden ist Lebensraum zahlreicher Organismen. Ihr wichtigster Vertreter ist der Regenwurm, der für die Steigerung der Bodenfruchtbarkeit eine Schlüsselfunktion besetzt.

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Bo­den­tier-Ge­mein­schaf­ten als Part­ner (Thema:Boden)

Im Biodiversitätspool landwirtschaftlicher Nutzflächen haben Bodentiere mit ihren ökologischen Dienstleistungen einen entscheidenden Anteil an den Selbstregelungsmechanismen im Boden. Das Zusammenspiel aus Leistungen der Bodentiere und landwirtschaftlichem Management stärkt Bodenfruchtbarkeit und gibt Ertragssicherheit.

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Pilz­fres­sen­de Bo­den­tie­re als Dienst­leis­ter (Thema:Boden)

Eine effektive Stimulierung der Zersetzungsleistung von Bodentieren ist eine zentrale Maßnahme, um das Infektionsrisiko mit Fusarien in von Getreide- und Maisbeständen dominierten Anbauflächen zu reduzieren.

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Einblicke in die Forschung

Mikroplastik im Boden (Thema:Boden)

Die Verschmutzung der Weltmeere mit Mikroplastik ist in den vergangenen Jahren zunehmend in den öffentlichen Fokus gerückt. Weitaus weniger wissen wir über die Belastung der terrestrischen Ökosysteme und deren ökologische und agronomische Auswirkungen.

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Demonstrationsvorhaben „Indikatoren zur Früherkennung von Nitratfrachten im Ackerbau“ (Thema:Boden)

Bodenfruchtbarkeit bezeichnet das Potential eines Bodens, landwirtschaftlichen Kulturen optimale Wuchsbedingungen zu bieten und so nachhaltige und gleichbleibende Erträge von hoher Qualität zu erzielen.

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Lysimeter – Informationen zum Wasser- und Stoffhaushalt eines Bodens (Thema:Boden)

Lysimeter sind mit Boden befüllte Behälter mit einer am unteren Ende befindlichen Vorrichtung für die Sammlung des Sickerwassers. Sie befinden sich in einem Lysimeterkeller, so dass ihre Oberfläche mit der Geländeoberkante abschließt.

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Land­wirt­schaft­li­che Bö­den via Sate­lit im Blick (Thema:Boden)

Neue Satellitentechnologien und Auswerteverfahren können Informationen zur Nutzungsart und -intensität, zum Zustand und zu Eigenschaften von Böden flächendeckend und räumlich hochaufgelöst bundesweit und bundeseinheitlich bereitstellen.

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Ge­o­re­fe­ren­zier­te Da­ten­bank zur Land­nut­zung in Deutsch­land (Thema:Boden)

Das Thünen-Institut für Ländliche Räume verarbeitet diverse Daten zur Landnutzung, insbesondere im Agrarbereich. Um alle Informationen miteinander verknüpfen und Zeitreihen aufbauen zu können, wurde das Agrar-GIS erstellt und nun fortlaufend gepflegt.

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Bo­den­funk­tio­nen si­chern und ver­bes­sern durch in­tel­li­gen­te Land­be­wirt­schaf­tung (Thema:Boden)

Landwirtschaftliche Maschinen haben in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten an Größe und Gewicht zugenommen. Dies hat vor allem ökonomische und arbeitswirtschaftliche Gründe.

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Schad­stof­fe in land­wirt­schaft­lich ge­nutz­ten Bö­den (Thema:Boden)

Schadstoffe in landwirtschaftlich genutzten Böden können das Wachstum von Kulturpflanzen, das Bodenleben sowie bei Übergang in Nahrungs- oder Futtermittel die Gesundheit von Menschen oder Tieren beeinträchtigen.

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Auch interessant

Flä­chen für die Roh­stof­fe der Zu­kunft (Thema:Nachwachsende Rohstoffe)

Lange bevor die Menschheit die Möglichkeiten fossiler Rohstoffe entdeckte, dienten nachwachsende Rohstoffe zum Heizen, als Baumaterial oder zum Herstellen und Färben von Textilien. Erst im Zuge der Industrialisierung und mit dem Aufkommen der chemischen Industrie wurden sie weitgehend durch Öl, Kohle und Erdgas verdrängt. Doch die nachwachsenden Rohstoffe erleben ein Comeback.

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Ei­ne Droh­ne hoch über dem Acker geht der Bo­den­qua­li­tät auf den Grund (Thema:Forschung)

Was fliegt mit Tempo 64 in 180 Metern Höhe über den Acker? Es ist eine Drohne - genauer gesagt die TRON-Drohne des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF).

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Land­wirt­schaft­li­che Flä­chen­ver­lus­te (Thema:Boden)

Ohne Landwirtschaft kann die Ernährung der Weltbevölkerung nicht sichergestellt werden. Damit die Landwirtschaft diesen Auftrag erfüllen kann, ist sie auf eine ausreichende und verfügbare Ressource "Boden" angewiesen. Das Reduzieren von Flächenverlusten ist daher nicht nur aktiver Natur- und Umweltschutz. Es ist vielmehr Grundvoraussetzung für einen lebenswichtigen Teil der Wirtschaft.

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Bo­den des Jah­res 2020 - Der Watt­bo­den (Thema:Boden)

Das Kuratorium "Boden des Jahres" stellt jedes Jahr am Weltbodentag, dem 5. Dezember, den neu gekürten Boden des Folgejahres vor. Für 2020 fiel die Wahl auf den Wattboden. Das Kuratorium ist ein Gremium der bodenkundlichen Fachverbände: Bodenkundliche Gesellschaft, Bundesverband Boden und Ingenieurtechnischer Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling. Die Aktion wird vom Umweltbundesamt unterstützt.

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Land­wirt­schaft­li­cher Bo­den­markt - Ein­bli­cke in die For­schung (Thema:Boden)

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft vergibt auch im Rahmen der "Bund-Länder-Initiative Landwirtschaftlicher Bodenmarkt" Forschungsaufträge. Zu welchen Ergebnissen diese kommen, erfahren Sie nachfolgend. Weitere Projekte werden derzeit von wissenschaftlichen Einrichtungen bearbeitet.

Mehr

Land­wirt­schaft­li­ches Bo­den­recht in Deutsch­land (Thema:Boden)

Für das Bodenrecht sind in Deutschland die Länder zuständig. Im Wege der Föderalismusreform im Jahre 2006 wurde ihnen die Gesetzgebungskompetenz gemäß Artikel 74 Absatz 1 Satz 1 Nr. 18 Grundgesetz (GG) zugewiesen. Zuvor lag diese Aufgabe beim Bund.

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Bo­den­markt – Ein­bli­cke aus eu­ro­päi­scher Sicht (Thema:Boden)

Die Veränderungen am Bodenmarkt rücken auch auf europäischer Ebene verstärkt in den Fokus der Politik. Grundsätzlich liegt die primäre Zuständigkeit für Bodenrecht bei den Mitgliedstaaten; die Europäische Kommission wird nur unterstützend tätig.

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Pri­va­ti­sie­rung der land- und forst­wirt­schaft­li­chen Flä­chen in den ost­deut­schen Län­dern (Thema:Boden)

Auch mehr als 25 Jahre nach der Wiedervereinigung sind nicht alle ehemals enteigneten, volkseigenen land- und forstwirtschaftliche Flächen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen privatisiert

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Der land­wirt­schaft­li­che Bo­den­markt in Deutsch­land (Thema:Boden)

Boden ist ein unersetzlicher Produktionsfaktor für die Landwirtschaft. Er spielt für die wirtschaftliche Stabilität und nachhaltige Entwicklung landwirtschaftlicher Betriebe eine zentrale Rolle. Er ist Grundlage für eine sichere Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung und ein ausreichendes Einkommen der Landwirte.

Mehr

Ge­sün­de­re Wald­bö­den: Bo­den­zu­stand­ser­he­bung (Thema:Wald)

Der Zustand der Waldböden in Deutschland hat sich leicht verbessert - das zeigt die zweite Bodenzustandserhebung (BZE) im Vergleich zu den Ergebnissen der ersten Bodenzustandserhebung vor fast 30 Jahren. Die nachhaltige Waldbewirtschaftung der Waldbesitzerinnen, Waldbesitzer, Försterinnen und Förster wirkt.

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Bodenforschung Thünen-Institut