Gemüse aus eigener Anzucht

Viele Menschen verbringen gerade mehr Zeit zu Hause, die Sonne scheint – das regt dazu an, Gemüse im eigenen Garten anzubauen. Auch auf Balkonen und Terrassen kann man sein eigenes Gemüse und Kräuter anziehen. Viele Arten lassen sich in Kübeln und Balkonkästen sehr gut "kultivieren" (Gärtnersprache für anbauen). Frischer geht es nicht.

Selbst-produziertes Gemüse bietet auch noch andere Vorteile: Es weist einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt auf, es ist frisch und schmeckt knackig sowie entlastet, dank entfallender Transportwege und dabei erforderlicher Kühlung, die Umwelt. Und das ist gut fürs Klima. Selbst-produziertes Gemüse hat eine CO2-Bilanz, die kleiner kaum sein kann.

Zeitpunkt der Aussaat ist wichtig

Damit die Pflanzen optimal wachsen, ist es wichtig, die Samen zum richtigen Zeitpunkt auszusäen. Ab Mitte April kann eine Frühjahrsaussaat von Spinat, Kopfsalat, Zwiebeln und frühen Sorten von Radieschen erfolgen.

Ab Mai können zudem Zucchini, Mangold und Erbsen gesät werden. Einen sehr guten Überblick über die Gemüsearten, Sorten, Anbauzeiten und Pflegemaßnahmen findet man zum Beispiel auf der Webseite des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft. Mit dem Saat- und Pflanzkalender haben Sie das ganze Jahr über die Termine im Blick.

Auch die Bayerische Gartenakademie bietet vielseitige Information an. Wer möchte, kann auch im grünen Lexikon Hortipendium stöbern. Hortipendium ist ein Wiki für die grünen Berufe und den Freizeitgartenbau, ein kostenloses und barrierefreies Nachschlagewerk für allgemeine und spezielle Fragen. Einfach den Namen des Gemüses, über das Sie etwas wissen wollen, in die Suchmaske eingeben, und los geht’s.

Erschienen am im Format Aktuelles

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