Nationaler Aktionsplan zum nachhaltigen Pflanzenschutz hat sich bewährt

Vom 14. bis 16. Juni 2016 trafen sich in Potsdam über 80 Vertreterinnen und Vertreter gesellschaftlich relevanter Gruppen, von Fachbehörden des Bundes und der Länder sowie Wissenschaftler zu einer Fachtagung zum Nationalen Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln (NAP).

Die Tagung diente vor allem dazu, die gemeinschaftsrechtlich vorgesehene Bewertung und Weiterentwicklung des NAP vorzubereiten. Nach intensiven und teilweise kontroversen Diskussionen über pflanzenschutzfachliche, ökologische, ökonomische und soziale Aspekte des Pflanzenschutzes verabschiedeten sie im Konsens ein Eckpunktepapier, das auf der Internetseite des NAP zu finden ist (www.nap-pflanzenschutz.de).

Die Tagungsteilnehmer sind dabei insgesamt zu dem Ergebnis gekommen, dass der NAP grundsätzlich geeignet ist, einen nachhaltigen Pflanzenschutz in Deutschland zu fördern, haben aber auch Weiterentwicklungsbedarf beschrieben. Das Eckpunktepapier zeigt den im Rahmen der Tagung identifizierten Bedarf zur Weiterentwicklung des NAP insbesondere in den Bereichen Biodiversität und Gewässerschutz, Integrierter Pflanzenschutz und Pflanzenschutz im Ökologischen Landbau sowie Innovation und Technik auf.

Das Ergebnis bestärkt alle Akteure darin, den offenen, konstruktiven und konsensorientierten Dialog in den Gremien des NAP fortzusetzen. Das Eckpunktepapier wird der Bundesregierung und allen anderen Beteiligten als eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung des NAP dienen.

Erschienen am im Format Artikel

Internetportal zum Nationalen Aktionsplan Pflanzenschutz

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