#UnsereErnteUnserEssen

Wir machen sichtbar, wer unser Essen auf den Tisch bringt

Helfende Hände sind oft unsichtbar – auch in der Landwirtschaft. Volle Regale und ein abwechslungsreicher Speiseplan sind für uns alle selbstverständlich. Wie viel Arbeit in einem Jahr steckt, von der Saat bis zur Ernte, sieht man den Produkten nicht an.

Die Corona-Krise hat deutlich gemacht, dass unsere Ernte und unser Essen nicht selbstverständlich sind, sondern dass viele gebraucht werden, um Landwirtschaft lebendig und arbeitsfähig zu halten. Allein deutsche Landwirte sind in der Erntesaison auf etwa 300.000 Erntehelfer angewiesen. Ohne ihre helfenden Hände drohen Ernteausfälle, die unseren Speiseplan ärmer machen. Zahlreiche Existenzen stünden ohne sie auf dem Spiel. 

Viele Menschen haben sich in der Corona-Krise stärker mit Landwirtschaft befasst als bisher. Das Interesse an der regionalen Erzeugung und den Produkten ist gestiegen. Allein bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sagen aktuell 47%, dass die Landwirtschaft für sie wichtiger geworden als vor der Krise. Und Zehntausende haben für sich entschieden, dass sie Hilfe anbieten und selbst in der Landwirtschaft anpacken wollen. Über das Portal daslandhilft.de haben sich zum Beispiel Studenten, Angestellte aus der Gastronomie, Verkäufer und viele andere, die wegen Corona eine Zwangspause in ihren eigentlichen Berufen und Aufgaben machen mussten, als Helferinnen und Helfer gemeldet. 

Einige haben dadurch zum ersten Mal erfahren, was landwirtschaftliche Arbeit in allen Facetten bedeutet: Sie ist schweißtreibend, anstrengend und schmutzig - und gleichzeitig finden viele Helferinnen und Helfer die Arbeit in der Natur erfüllend. 

Offene und direkte Einblicke in den Alltag von Menschen in landwirtschaftlichen Betrieben

Mit einer Fotodokumentation macht das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) diese Begegnungen und die Arbeit, die in unseren Lebensmitteln steckt, sichtbar. 

Die Fotos und Geschichten, die das BMEL in den nächsten Wochen auf der Website bmel.de, auf Instagram und Twitter zeigt, bieten offene und direkte Einblicke in den Alltag von Menschen in landwirtschaftlichen Betrieben. Die Aufnahmen sollen Interesse wecken, Wissen vermitteln und dazu beitragen, einen unserer wichtigsten Wirtschaftszweige wieder ein Stück begreifbarer zu machen. Das BMEL will damit einen Beitrag dazu leisten, Verständnis füreinander zu entwickeln – wo sonst oft Vorwürfe, Schwarz-Weiß-Denken und Klischees die Debatte prägen. 

Unter der Überschrift #UnsereErnteUnserEssen gibt das BMEL den helfenden Händen in der Landwirtschaft ein Gesicht. Die Fotos, Portraits und Berichte sind in den nächsten Wochen hier auf bmel.de und auf den Social-Media-Kanälen des BMEL zu sehen.

Wir machen sichtbar, wer unser Essen auf den Tisch bringt

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