Futtermittel

Futtermittel dienen der Ernährung von Nutztieren, Haustieren und anderen von Menschen gehaltenen und gefütterten Tieren und tragen damit ganz wesentlich zur Gesunderhaltung und zur Leistungsfähigkeit dieser Tiere bei. Was Nutztiere über die Futtermittel aufnehmen, kann über das Tier auch auf den Teller der Verbraucherinnen und Verbraucher gelangen.

Deshalb setzen Vorschriften für sichere Lebensmittel bereits bei der Produktion der Futtermittel auf dem Acker und in der Futtermittelproduktion an. Futtermittel dürfen zum Beispiel keine schädlichen Stoffe oder Rückstände oder nicht in der EU zugelassene Zusatzstoffe oder gentechnisch veränderte Organismen enthalten. Dies gilt auch für importierte Futtermittel

Neue EU-Verordnung über Arzneifuttermittel

Am 7. Januar 2019 ist im EU-Amtsblatt die Verordnung (EU) 2019/4 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Dezember 2018 über Arzneifuttermittel veröffentlicht worden. Die neue Verordnung über Arzneifuttermittel löst die geltende Fütterungsarzneimittel-Richtlinie (Richtlinie 90/167/EWG) ab und ist ab 28. Januar 2022 in den Mitgliedstaaten der Union anzuwenden. Diese Verordnung umfasst harmonisierte Bestimmungen zur Herstellung, Lagerung, Beförderung und zum Inverkehrbringen von Arzneifuttermitteln sowie zu deren Verschreibung und Verwendung und zur Zulassung von Betrieben, die Arzneifuttermittel oder Zwischenprodukte herstellen, lagern, transportieren oder in den Verkehr bringen.

Verordnung (EU) 2019/4 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Dezember 2018 über die Herstellung, das Inverkehrbringen und die Verwendung von Arzneifuttermitteln, zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 183/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates sowie zur Aufhebung der Richtlinie 90/167/EWG des Rates

Rindviehstall: Fleckvieh-Bullen fressen Maissilage
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