Schwarzwildbewirtschaftung in der Agrarlandschaft – Probleme und Maßnahmen

Ein Leitfaden für Landwirte und Jäger

In Deutschland jagen, heißt Verantwortung für das Wild und seine Lebensräume zu übernehmen. Das Bundesjagdgesetz legt diese Verantwortung in die Hände der Jägerinnen und Jäger sowie der Jagdgenossen und Eigenjagdbesitzer.

Sie haben die Pflicht und die Fähigkeit, das Wild zu hegen, die Artenvielfalt seiner Lebensräume zu bewahren und den Wildbestand so zu regulieren, dass Wildschäden möglichst vermieden werden.

Schwarzwildbestände

Eine Wildart, die zweifellos zu den größten Nutznießern unserer Kulturlandschaft zählt, ist das Schwarzwild. Es kommt heute nahezu flächendeckend in Deutschland vor. Trotz hoher Abschusszahlen nehmen die Schwarzwildbestände zu und breiten sich weiter aus. Das hat zur Folge, dass Wildschäden, der Ausbruch von Wildtierseuchen wie Schweinepest oder Wildunfälle begünstigt werden. Vor allem in großflächigen Maisschlägen findet das Schwarzwild ideale Nahrungs- und Rückzugsbedingungen. Gleichzeitig ist eine intensive und nachhaltige Bejagung auf diesen Flächen nur schwer durchzuführen.

Modellvorhaben des BMEL

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft (BMEL) hat sich im Jahr 2007 dieser Problematik angenommen und das praxisorientierte Modellvorhaben "Schwarzwildbewirtschaftung in der Agrarlandschaft – Probleme und Maßnahmen" ins Leben gerufen und gefördert. Die Erfahrungen und die Ergebnisse aus dem Projekt, an dem sechs unterschiedliche landwirtschaftliche Betriebe beteiligt waren, sind in dieser Informationsbroschüre zusammengefasst.

Achtung: Hier geht es zum Merkblatt "Bejagungsschneisen und EU-Agrarförderung" – aktuelle Regelungen (Stand: Februar 2020) (PDF, 452KB, Datei ist nicht barrierefrei)

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