Nutztiere

Tierzucht und Tierhaltung sind wichtige Standbeine der deutschen Landwirtschaft. Die landwirtschaftliche Nutztierhaltung dient in erster Linie der Erzeugung von Nahrungsmitteln (zum Beispiel Milch, Fleisch und Eier), sowie der Gewinnung von Tierprodukten (zum Beispiel Wolle, Häute und Felle).

Durch die gezielte Züchtung von Tieren werden sowohl die Tierleistungen als auch die Tiergesundheit langfristig aufrecht erhalten. Neben den rechtlichen Vorschriften für den Tier- und den Umweltschutz haben auch ökonomische Rahmenbedingungen und die gestiegenen Verbrauchererwartungen großen Einfluss auf die Nutztierhaltung.

Das BMEL unterstützt Wissenschaft und Wirtschaft durch verschiedene finanzielle Fördermöglichkeiten bei der Weiterentwicklung von Haltungsverfahren zur Verbesserung einer artgerechten Tierhaltung, der Umweltwirkungen, des Arbeitsschutzes und der Wettbewerbsfähigkeit.

Rinder auf der Weide
© Wolfilser - stock.adobe.com

Aktuelles

Bun­des­rat stimmt für mehr Tier­wohl und Pla­nungs­si­cher­heit in der Sau­en­hal­tung (Thema:Nutztiere)

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Zukunft der Nutzierhaltung in Deutschland sichern (Thema:Nutztiere)

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Themenübersicht

Ge­flü­gel

In Deutschland ist as Haushuhn ist das häufigste Nutztier. Daneben finden sich mehrere andere Geflügelarten, die außer den Puten jedoch eher Nischen besetzen. Die Haltungsformen für Legehennen haben sich in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich verbessert: Einer der Hauptgründe ist, dass seit 2012 die Haltung in konventionellen Käfigen europaweit verboten ist. Legehennen werden seitdem nur noch in so genannten ausgestalteten Käfigen, in Boden- und Freilandhaltung sowie in ökologischer Erzeugung gehalten.

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Schwei­ne

Domestiziert vor mindestens 9.000 Jahren, ist das Schwein eines der ältesten Nutztiere des Menschen. Heute ist es der wichtigste Fleischlieferant Deutschlands und eine tragende Säule der heimischen Landwirtschaft. Die Schweinehaltung hat sich in den vergangenen Jahrzehnten rasant gewandelt: Zunehmend prägen diesen Produktionszweig hoch spezialisierte Betriebe mit großen Tierbeständen.

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Bie­nen

Die Biene ist das kleinste Haustier der Welt – und doch leistet sie Herausragendes! Sie sorgt für Vielfalt in der Natur und auf unseren Tellern, denn sie bestäubt die allermeisten Wild- und Kulturpflanzen und verhilft ihnen so zu mehr Früchten. Mit Honig, Bienenwachs und Gelée royale liefert die Biene außerdem wertvolle Naturstoffe.

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Rin­der

Etwa die Hälfte aller Landwirte in Deutschland hält Rinder, um Milch, Fleisch oder beides zu erzeugen. Damit sind Rinder ökonomisch gesehen die wichtigsten Nutztiere der deutschen Landwirtschaft. Während die Zahl der Rinderhalter sinkt, steigen die Herdengrößen: Über zwei Drittel der Rinder leben in Betrieben, die mindestens 100 Tiere halten.

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Scha­fe + Zie­gen

Schafe und Ziegen zählen aufgrund ihrer vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten zu den ältesten Nutztieren. Mit viel Passion und Fleiß haben sich Menschen der Zucht und Haltung verschiedener Schaf- und Ziegenrassen verschrieben. Diese Tierhalter leisten damit einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Landwirtschaft und zum Erhalt der biologischen Vielfalt.

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Tier­zucht

Als Tierzucht bezeichnet man alle Maßnahmen zur Verbesserung und Erhaltung der genetischen Eigenschaften von Nutztieren. Grundsätzlich werden dabei Tiere mit gewünschten Eigenschaften – die also einem vorher formulierten Zuchtziel entsprechen – miteinander verpaart. Um diese Tiere zu ermitteln, werden die Eigenschaften der einzelnen Tiere erhoben (Leistungsprüfung) und die dabei ermittelten Daten statistisch ausgewertet (Zuchtwertschätzung).

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Wussten Sie schon?

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