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Tierzucht

Als Tierzucht bezeichnet man alle Maßnahmen zur Verbesserung und Erhaltung der genetischen Eigenschaften von Nutztieren. Grundsätzlich werden dabei Tiere mit gewünschten Eigenschaften – die also einem vorher formulierten Zuchtziel entsprechen – miteinander verpaart. Um diese Tiere zu ermitteln, werden die Eigenschaften der einzelnen Tiere erhoben (Leistungsprüfung) und die dabei ermittelten Daten statistisch ausgewertet (Zuchtwertschätzung).

Internationaler Kongress zu Schafen und Ziegen

Beginn 15.-16. in Berlin

Die landwirtschaftliche Tierzucht wird in Europa von Zuchtverbänden und Zuchtunternehmen durchgeführt und ist für die Arten Rind, Schwein, Schaf, Ziege und Equiden EU-rechtlich von der Verordnung (EU) 2016/1012 (EU-Tierzuchtverordnung) geregelt. Danach arbeitet ein Zuchtverband ausschließlich mit reinrassigen Zuchttieren dieser Arten (Reinzucht), während ein Zuchtunternehmen ausschließlich mit Hybridzuchtschweinen (Kreuzungszucht) arbeiten darf.

Informationen über staatlich anerkannte Zuchtverbände und Zuchtunternehmen sowie über bestimmte pferdesportliche Veranstaltungen öffentlich zugänglich zu machen: Dies schreibt das EU-Tierzuchtrecht vor.

6 Rinder auf der Weide
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Aktuelles

Änderung des Baugesetzbuches für mehr Tierwohl (Thema:Tierzucht)

Erschienen am im Format Video

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Bun­des­ka­bi­nett be­schließt Ge­setz zum Tier­zucht­recht (Thema:Tierzucht)

Erschienen am im Format Pressemitteilung

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Wir brau­chen ein ef­fek­ti­ves Wolfs­ma­na­ge­ment (Thema:Tierhaltung)

Erschienen am im Format Pressemitteilung

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Themenübersicht

Alte Rassen und genetische Vielfalt bei Nutztieren erhalten und nachhaltig nutzen

Die genetische Vielfalt bei Nutztieren ist Grundlage für eine innovative und nachhaltige Tierhaltung, Teil der biologischen Vielfalt sowie ein Kulturgut unserer Heimat. Für die Bewahrung alter Rassen und der genetischen Vielfalt bei Nutztieren beschlossen Bund und Länder das Nationale Fachprogramm zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung tiergenetischer Ressourcen in Deutschland.

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Rechtliche Grundlagen für die Zucht von Tieren

Die Zucht landwirtschaftlicher Nutztiere ist auf nationaler Ebene durch das Gesetz zur Neuordnung des Tierzuchtrechts (TierZG 2019) und einige Verordnungen geregelt.

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Besamungsstationen und Embryo-Entnahmeeinheiten

Alternativ zu den nach dem EU-Veterinärrecht zugelassenen Besamungs- und Embryo-Entnahme- und/oder Erzeugungseinheiten für den innergemeinschaftlichen Handel können nur in Deutschland tätige Besamungsstationen und Embryo-Entnahmeeinheiten eine Erlaubnis nach dem Tierzuchtgesetz erhalten (§ 18 Tierzuchtgesetz 2019).

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Be­ur­tei­lung von Pfer­de­hal­tun­gen un­ter Tier­schutz­ge­sichts­punk­ten (Thema:Tierschutz)

Leitlinien sind keine Rechtsnormen und damit nicht rechtsverbindlich. Auch kommt ihnen nicht der Charakter von Verwaltungsrichtlinien zu. Sie sind Orientierungs- und Auslegungshilfe bei der Anwendung der einschlägigen Rechtsvorschriften und nicht Rechtsgrundlage. Sie schränken auch nicht die Zulässigkeit dessen ein, was nach nationalem oder Gemeinschaftsrecht erlaubt ist. Leitlinien der Sachverständigengruppe tierschutzgerechte Pferdehaltung (Stand 9. Juni 2009)

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Der Wolf: Zwi­schen Schutz und Her­aus­for­de­rung (Thema:Landwirtschaft)

Der Wolf hat nach Deutschland zurückgefunden. Im Frühjahr 2000 wurden in Sachsen das erste Mal wieder freilebende Wolfswelpen geboren. Mittlerweile leben in Deutschland circa 105 Rudel und 30 Wolfspaare (Bundesamt für Naturschutz 02. Dezember 2019).

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Die Europäische Union (EU) legt Vorschriften zur Vorbeugung, Kontrolle und Tilgung der transmissiblen spongiformen Enzephalopathien (TSE) fest. Ihr Ziel ist, ein hohes Niveau im Bereich Gesundheitsschutz und Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten.

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Ori­en­tie­rungs­wer­te, Leit­fä­den, Leit­li­ni­en und Merk­blät­ter (Thema:Futtermittel)

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