Bekämpfung der Geflügelpest in Deutschland

Seit Anfang November 2016 tritt die hochpathogene aviäre Influenza (HPAI, "Geflügelpest") des Subtpys H5N8 in Deutschland auf.

Die Gesetzliche Grundlage für die Bekämpfung der Geflügelpest bei Hausgeflügel in Deutschland ist die Geflügelpestverordnung. Die Geflügelpestverordnung enthält darüber hinaus Maßnahmen zur Bekämpfung der Geflügelpest bei Wildvögeln, die risikobasiert von den einzelnen Bundesländern umgesetzt werden.


Angesichts der aktuellen Entwicklung hatte das Bundeslandwirtschaftsministerium im November 2016 den Zentralen Krisenstab Tierseuchen einberufen. Im Krisenstab tauschen sich Vertreter von Bund und Ländern sowie der Wirtschaft über aktuelle Entwicklungen der Geflügelpest aus und beraten das weitere Vorgehen.

Zudem hat der Ministerium eine Eilverordnung erlassen, mit der auch kleine Betriebe verpflichtet werden, Biosicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor der Geflügelpest zu treffen. Die Verordnung seit November 2016 in Kraft getreten und ergänzt die bestehende Geflügelpestverordnung.

Informationen für Verbraucher

Bislang ist kein Fall bekannt, in dem die Möglichkeit eines Übergangs des Krankheitserregers auf den Menschen nachgewiesen wurde. Dennoch kann eine Übertragung nie völlig ausgeschlossen werden. Daher sind die generellen Hygiene- und Schutzmaßnahmen beim Umgang mit Geflügel, Geflügelprodukten und auch Wildvögeln konsequent einzuhalten.

Welche das sind, lesen Sie hier.

Ausbrüche der Geflügelpest in anderen europäischen Ländern

Ein Überblick über die epidemiologische Lage in anderen europäischen Ländern findet sich in der "Risikoeinschätzung von HPAI in Deutschland" des Friedrich-Loeffler-Instituts.

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