Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
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Tierseuchen
Das BMEL informiert über in Deutschland sowie in den übrigen Mitgliedstaaten vorkommende Tierseuchen und Tierkrankheiten, wie zum Beispiel die Schweinepest, das Schmallenberg-Virus, die Blauzungenkrankheit, Scrapie, BSE oder die Aviäre Influenza (Geflügelpest, "Vogelgrippe"). Sie erhalten außerdem einen Überblick über die wichtigsten Vorschriften und Maßnahmen.
Tierseuchenbekämpfung ist in Deutschland Teil der staatlichen Gefahrenabwehr. Sie ist im Tiergesundheitsgesetz geregelt und Aufgabe der Länder, wahrgenommen durch die Landkreise und kreisfreien Städte. Mehr Informationen zum Krisenmanagement beim Ausbruch einer Tierseuche finden Sie in unseren Fragen und Antworten.
In Deutschland sind Fälle der Afrikanischen Schweinepest in Brandenburg und Sachsen aufgetreten. Ein erster Fall der für Menschen ungefährlichen Tierseuche war im September 2020 im Landkreis Spree-Neiße bekannt geworden. Weitere Fälle in Brandenburg und Sachsen folgten. Im Juli 2021 wurde die Afrikanische Schweinepest (ASP) erstmals bei Hausschweinen in Brandenburg amtlich festgestellt.
Das Tiergesundheitsgesetz (TierGesG) ist am 1. Mai 2014 in Kraft getreten und hat das Tierseuchengesetz abgelöst. Das TierGesG übernimmt im Hinblick auf die Bekämpfung von Tierseuchen bewährte Vorschriften, setzt aber verstärkt auch auf Prävention.
Unter "Schweinepest" versteht man zwei unterschiedliche virusbedingte Tierseuchen, die "Klassische Schweinepest" und die "Afrikanische Schweinepest". Beide Tierseuchen befallen Haus- und Wildschweine, sind ansteckend und fieberhaft verlaufend. Sie sind auf den Menschen nicht übertragbar.
Die Tuberkulose des Rindes ist eine ansteckende, durch Tuberkulosebakterien (Mykobakterium bovis und Mykobakterium caprae) verursachte, chronisch verlaufende Krankheit.
Die Rinder-Paratuberkulose ist eine in Deutschland meldepflichtige Krankheit, von der jährlich rund 350 Fälle bekannt werden. Es handelt sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, die als chronische Darmerkrankung verläuft.
Unter der Bezeichnung "chronischer Botulismus" wird von Teilen der Wissenschaft ein Geschehen in Rinderbeständen diskutiert. Bislang dient der Begriff jedoch lediglich als Hypothese zur Erklärung unspezifischer Krankheitserscheinungen – neue Forschungen laufen.
Die Aviäre Influenza ist eine für Geflügel und andere Vögel hochgradig ansteckende Viruserkrankung, die in Geflügelbeständen schnell epidemische Ausmaße annehmen kann.
Milzbrand oder auch Anthrax ist eine oft tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die vorwiegend pflanzenfressende Tiere betrifft. Die Bezeichnung Milzbrand ergibt sich aus der Beobachtung, dass bei kranken Tieren die Milz häufig wie "verbrannt" aussieht. Da sich auch Menschen infizieren können, spricht man von einer Zoonose.
Nachdem im Spätsommer 2010 Pferde in mehreren Bundesländern an der Ansteckenden Blutarmut erkrankt waren, sind im August 2012 erneut mehrere Fälle in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen festgestellt worden.
In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Füchse in Deutschland ständig zugenommen und mit ihr die Sorge über eine Ansteckung mit dem kleinen Fuchsbandwurm, genannt Echinococcus multilocularis.
Die Tabellen informieren über die Anzahl der an Schafen und Ziegen nach der Verordnung (EG) Nr. 999/2001 und der TSE-Überwachungsverordnung durchgeführten Untersuchungen auf Scrapie.
In Deutschland sind Fälle der Afrikanischen Schweinepest in Brandenburg und Sachsen aufgetreten. Ein erster Fall der für Menschen ungefährlichen Tierseuche war im September 2020 im Landkreis Spree-Neiße bekannt geworden. Weitere Fälle in Brandenburg und Sachsen folgten. Im Juli 2021 wurde die Afrikanische Schweinepest (ASP) erstmals bei Hausschweinen in Brandenburg amtlich festgestellt.
Neben den anzeigepflichtigen Tierseuchen gibt es die meldepflichtigen Tierkrankheiten. Meldepflichtige Tierkrankheiten sind auf Haustiere und Süßwasserfische übertragbare Krankheiten. Diese Tierkrankheiten werden nicht mit staatlichen Maßnahmen bekämpft, über sie muss jedoch ein ständiger Überblick vorhanden sein. Die Meldepflicht ist für solche Tierkrankheiten eingeführt worden, die praktische Bedeutung gewinnen können und gut zu diagnostizieren sind. Die Kenntnis der Art, des Umfanges und der Entwicklung dieser Krankheiten ist für die frühzeitige Anwendung geeigneter Bekämpfungsmaßnahmen eine unerlässliche Voraussetzung.
Gerade während der Coronapandemie hat sich bei vielen Menschen der Wunsch nach einem Haustier verstärkt. Auch Welpen sind gefragt. Doch wo kommen die Hunde eigentlich her? Und wie läuft ein solcher Kauf ab?
Die Tabellen informieren über die Anzahl der an Schafen und Ziegen nach der Verordnung (EG) Nr. 999/2001 und der TSE-Überwachungsverordnung durchgeführten Untersuchungen auf Scrapie.