Tierschutzforschungspreis: Jetzt bewerben!

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat den 39. Tierschutz-Forschungspreis ausgeschrieben. Gesucht werden Forschungsarbeiten, die dazu beitragen, Tierversuche zu ersetzen oder ihre Anzahl zu verringern.

"Mein Ziel ist es, Tierversuche auf das unerlässliche Maß zu beschränken und den bestmöglichen Schutz für Versuchstiere zu gewährleisten", sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner.

Der Tierschutz ist der Bundesregierung ein wichtiges Anliegen, die Entwicklung von Alternativmethoden zu Tierversuchen leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Mit dem Tierschutzforschungspreis forciert das BMEL die Erforschung und Entwicklung von Alternativ- und Ersatzmethoden zum Tierversuch:

Tierversuche dürfen grundsätzlich nur dann durchgeführt werden, wenn keine alternativen Methoden zur Verfügung stehen. Leitlinie ist das sogenannte "3R-Prinzip". Demnach sollen Tierversuche möglichst vermieden ("Replacement") oder verringert werden ("Reduction"). Müssen Versuche an Tieren stattfinden, sollen Schmerzen und Leiden der Tiere soweit wie möglich reduziert werden ("Refinement").

Neben wissenschaftlichen Arbeiten, die helfen, Tierversuche zu ersetzen und zu verringern, können auch Arbeiten eingereicht werden, die zur Verbesserung der Haltungsbedingungen für Versuchstiere beitragen.

Der Preis wird seit 1980 vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert. Die Beurteilung der eingereichten Forschungsarbeiten und die Preisvergabe erfolgen durch ein unabhängiges Kuratorium aus fünf wissenschaftlichen Sachverständigen.

Die Ausschreibung des Tierschutz-Forschungspreises richtet sich in erster Linie an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai 2020.

Details zum Verfahren finden Sie in der anliegenden Ausschreibung. Details zum Verfahren finden Sie in der Ausschreibung.

Erschienen am im Format Aktuelles

Das könnte Sie auch interessieren

Der Tier­schutz­for­schungs­preis des BMEL (Thema:Tierschutz)

Das Bundeslandwirtschaftsministerium zeichnet regelmäßig die Forschung an Alternativmethoden zum Tierversuch aus. Wir suchen wissenschaftliche Methoden oder Verfahren, die Tierversuche ersetzen oder ihre Anzahl verringern können.

Mehr

Aus­rich­tung von Tier­bör­sen (Thema:Tierschutz)

Leitlinien zur Ausrichtung von Tierbörsen unter Tierschutzgesichtspunkten vom 1. Juni 2006

Mehr

Be­ur­tei­lung von Pfer­de­hal­tun­gen un­ter Tier­schutz­ge­sichts­punk­ten (Thema:Tierschutz)

Leitlinien sind keine Rechtsnormen und damit nicht rechtsverbindlich. Auch kommt ihnen nicht der Charakter von Verwaltungsrichtlinien zu. Sie sind Orientierungs- und Auslegungshilfe bei der Anwendung der einschlägigen Rechtsvorschriften und nicht Rechtsgrundlage. Sie schränken auch nicht die Zulässigkeit dessen ein, was nach nationalem oder Gemeinschaftsrecht erlaubt ist. Leitlinien der Sachverständigengruppe tierschutzgerechte Pferdehaltung (Stand 9. Juni 2009)

Mehr

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Diese Seite verwendet Cookies, damit Sie Funktionalitäten in vollem Umfang nutzen können, wie z.B. die Bestellung von Publikationen im Warenkorb. Nähere Informationen dazu finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.