Tierschutzpreis im Pferdesport

Das Bundeslandwirtschaftsministerium vergibt gemeinsam mit der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) Tierschutzpreise für einen besonders freundlichen Umgang mit Pferden im Reitsport. Die Preisvergabe soll auf einen tiergerechteren Umgang mit Pferden in Freizeit und Sport hinwirken und Reiterinnen und Reiter, ebenso wie die Richter und das Publikum, für das Thema Tierschutz im Pferdesport sensibilisieren. 

Grundlagen der Bewertung sind das Verhalten und die Ausrüstung von Reiter und Pferd. Die Kriterien für die Preisvergabe sind unter anderem der Umgang des Reiters mit dem Pferd, das Verhalten des Pferdes auf dem Vorbereitungsplatz sowie die Verwendung der Ausrüstung auf dem Vorbereitungsplatz.

In diesem Jahr ist der Tierschutzpreis im Rahmen der BMEL-Initiative "Eine Frage der Haltung – Neue Wege für mehr Tierwohl" verliehen worden. In den verschiedenen Disziplinen Springen, Dressur, Vielseitigkeit, Reitpferde und getrennt nach Großpferden und Ponys sowie verschiedenen Altersklassen wurden insgesamt 15 Preise vergeben.

Die Beurteilung erfolgte im Rahmen der Vorbereitung der Pferde auf die Prüfungen. Vertreter der Deutschen Reiterlichen Vereinigung und der jeweilige Richter des Vorbereitungsplatzes bildeten die Jury.

Erstmalige Vergabe im Jahr 2014

Im September 2014 wurde der Preis zum ersten Mal vergeben. Nach dem Motto "Fairplay mit Partner Pferd" wurden in den verschiedenen Disziplinen Reiterinnen und Reiter ausgezeichnet, die auf dem Vorbereitungsplatz durch ein besonders pferdefreundliches Verhalten aufgefallen sind.

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