Keine Tierversuche für Kosmetik

Bereits seit 1998 sind mit dem Tierschutzgesetz Tierversuche für die Entwicklung von Kosmetika in Deutschland verboten.

Auf europäischer Ebene wurden im Jahr 2003 umfangreiche Vorschriften zum Verbot von Tierversuchen bei kosmetischen Mitteln erlassen. Danach dürfen in der EU keine Tierversuche mit fertigen kosmetischen Produkten mehr durchgeführt werden.

Seit dem 11. März 2009 sind Tierversuche mit Bestandteilen kosmetischer Mittel ebenfalls verboten. Darüber hinaus dürfen kosmetische Mittel, deren Bestandteile nach diesem Zeitpunkt im Tierversuch getestet worden sind, auch nicht mehr verkauft werden.

Bis zum 11. März 2013 bestanden noch einige Ausnahmen von diesem Verkaufsverbot. Seitdem sind die EU-Regelungen zum Tierversuchsverbot bei kosmetischen Mitteln vollständig anzuwenden.

Der Tierschutzgedanke ist im europäischen Kosmetikrecht fest verankert. Darüber hinaus ist die Entwicklung von Alternativmethoden zum Tierversuch weiterhin wichtig. Deutschland setzt sich nachdrücklich für eine zügige Entwicklung von Alternativmethoden zum Tierversuch im Bereich der kosmetischen Mittel wie auch im Allgemeinen ein. Es leistet innerhalb der Europäischen Union einen herausragenden Beitrag zur Erforschung dieser Methoden. Deutschland tritt für die rasche Anerkennung von Alternativmethoden zum Tierversuch auf europäischer wie auch auf internationaler Ebene ein.

Erschienen am im Format Artikel

Das könnte Sie auch interessieren

Der Tier­schutz­for­schungs­preis des BMEL (Thema:Tierschutz)

Das Bundeslandwirtschaftsministerium zeichnet regelmäßig die Forschung an Alternativmethoden zum Tierversuch aus. Wir suchen wissenschaftliche Methoden oder Verfahren, die Tierversuche ersetzen oder ihre Anzahl verringern können.

Mehr

Aus­rich­tung von Tier­bör­sen (Thema:Tierschutz)

Leitlinien zur Ausrichtung von Tierbörsen unter Tierschutzgesichtspunkten vom 1. Juni 2006

Mehr

Be­ur­tei­lung von Pfer­de­hal­tun­gen un­ter Tier­schutz­ge­sichts­punk­ten (Thema:Tierschutz)

Leitlinien sind keine Rechtsnormen und damit nicht rechtsverbindlich. Auch kommt ihnen nicht der Charakter von Verwaltungsrichtlinien zu. Sie sind Orientierungs- und Auslegungshilfe bei der Anwendung der einschlägigen Rechtsvorschriften und nicht Rechtsgrundlage. Sie schränken auch nicht die Zulässigkeit dessen ein, was nach nationalem oder Gemeinschaftsrecht erlaubt ist. Leitlinien der Sachverständigengruppe tierschutzgerechte Pferdehaltung (Stand 9. Juni 2009)

Mehr

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Diese Seite verwendet Cookies, damit Sie Funktionalitäten in vollem Umfang nutzen können, wie z.B. die Bestellung von Publikationen im Warenkorb. Nähere Informationen dazu finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.