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7. Ist eine weitere Kennzeichnungsmethode möglich?

Die Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 504/2008 wird im nationalen Recht durch die auf dem Tierseuchengesetz basierenden Viehverkehrsverordnung ergänzt. Das Tierseuchengesetz hat die Bekämpfung von Tierseuchen als Ziel. Die schnelle und sichere Identifizierung der Tiere – hier: Einhufer - ist eine wichtige Voraussetzung für eine effektive Tierseuchenbekämpfung. Dieses Ziel kann nur mit einer verpflichtenden eindeutigen Regelung zur Kennzeichnung erreicht werden. Daher gilt national die Regelkennzeichnung mittels Transponder für alle Einhufer. Mit der Anwendung dieser Regelkennzeichnung ist die einschlägige Rechtsgrundlage im Tierseuchengesetz (§ 17 Absatz 1 Nummer 4 Buchstabe a) ausgeschöpft, so dass es für weitere und zusätzliche Kennzeichnungsregelungen an der "Erforderlichkeit" im Sinne der ermächtigenden Norm im Tierseuchenrecht fehlt.

Eine zusätzliche freiwillige Kennzeichnung mittels Schenkelbrand wird durch die oben angeführte Kennzeichnungsregelung im Tierseuchenrecht nicht ausgeschlossen; die Vorschriften des Tierschutzgesetzes stehen dem ebenfalls nicht entgegen.

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Kennzeichnung und Identifizierung von Einhufern

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