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Anlässlich der Zustimmung des Bundesrates zu der von Bundesminister Christian Schmidt vorgelegten Zweiten Verordnung zur Änderung der Verordnung über tierärztliche Hausapotheken (TÄHAV) erklärt Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt:

Datum:
02.02.18

"Damit Infektionserkrankungen bei Mensch und Tier auch künftig wirksam behandelt werden können, müssen wir alles daran setzen, Antibiotikaresistenzen zu vermeiden. Mit der Verordnung wird der Einsatz von Antibiotika in der Veterinärmedizin strikter als bisher geregelt, damit Therapieoptionen erhalten blieben. Die Verordnung ist ein wichtiger Baustein, um Antibiotikaresistenzen einzudämmen."

Hintergrund:

Mit der Zweiten Verordnung zur Änderung der Verordnung über tierärztliche Hausapotheken wird das gesundheitspolitische Ziel verfolgt, durch restriktivere Vorschriften zum Umgang mit Antibiotika bei Tieren die Entstehung und Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen einzudämmen. Striktere Regelungen für den Einsatz von Antibiotika, insbesondere solcher mit besonderer Bedeutung, in der Veterinärmedizin sind dabei ein zentrales Element. Die Verordnung sieht unter anderem folgende Regelungen vor:

  • Verbot der Umwidmung von bestimmten Antibiotika, die für die Behandlung von Infektionskrankheiten des Menschen besonders bedeutsam sind ("Reserveantibiotika")
  • Pflicht zur Erstellung eines Antibiogramms als wichtiges Element für die Therapieentscheidung
  • Festlegung von allgemeinen Grundsätzen für die Verfahren, mit denen Proben genommen, Bakterien isoliert sowie Antibiogramme erstellt werden
  • Informations- und Nachweispflichten des Tierarztes

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