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Zu der Berichterstattung über die Kritik der Bundesländer am geplanten Tierwohlkennzeichen erklärt der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Hans-Joachim Fuchtel

Datum:
11.10.18

"Bemerkenswert ist, dass die Länder mehr Tierwohl offenbar auf die lange Bank schieben wollen. Wer das Tierwohlkennzeichen nicht will, will auch nicht das Tierwohl in der Nutztierhaltung verbessern.
Interessant ist vor allem, dass die Länder selbst keinen konkreten Vorschlag machen. Es gibt nur Einigkeit in der Ablehnung, aber keine Einigkeit bei der Umsetzung. Wir aber sind für die Umsetzung und Gestaltung gewählt worden. Hinter der Ablehnung verstecken sich unterschiedliche Motive: Die einen wollen ein komplett anderes Tierschutzgesetz, die anderen wollen weniger Engagement für das Tierwohl.
Mit dem freiwilligen dreistufigen Tierwohlkennzeichen schlagen wir einen praktikablen Weg vor, den auch die Tierhalter und der Handel mitgehen – und von Verbrauchern gewünscht wird. Denn die Verbraucher wollen wissen, wieviel Tierwohl in den Produkten steckt.
Dänemark macht es schon vor. Deutschland soll in Sachen Tierwohl in der Nutztierhaltung eine Spitzenposition einnehmen. Am Ende kann dann ein europaweit einheitliches Kennzeichen stehen.
Um den Tierschutz zu verbessern, erwarten wir darüber hinaus von den Bundesländern, dass sie ihre Tierschutzkontrollen in den Ställen ordentlich ausstatten. Das ist im Sinne des Tierwohls."

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