Deutsch-spanische Regierungskonsultationen

Gestern fanden die 25. deutsch-spanischen Regierungskonsultationen in A Coruña statt, an denen auch der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, teilgenommen hat.

In einer gemeinsamen Abschlusserklärung unterstrichen Deutschland und Spanien ihre Besorgnis über die gegenwärtige akute globale Ernährungskrise als Folge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, insbesondere über steigende Lebensmittelpreise und Probleme hinsichtlich der Verfügbarkeit von Versorgungsgütern und landwirtschaftlichen Betriebsmitteln. Deutschland und Spanien werden zudem Bemühungen unterstützen, insbesondere die Solidaritätskorridore der Europäischen Union zwischen der EU und der Ukraine, um Getreide auf der Straße, auf dem Schienenweg oder mit Binnenschiffen auf die Weltmärkte zu bringen. Darüber hinaus wollen Deutschland und Spanien zusammenarbeiten, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 zu verwirklichen. Hier finden Sie die komplette Gemeinsame Erklärung.

Erschienen am im Format Meldung

Das könnte Sie auch interessieren

Berliner Agrarministerkonferenz: Mehr als 60 Ministerinnen und Minister beschließen Abschlusskommuniqué (Thema:Global Forum for Food and Agriculture)

Beim GFFA 2024 haben sich rund 2.000 internationale Gäste in 16 Expert Panels, 2 High Level Panels und einer High Level Debate sowie dem Innovationsforum ausgetauscht. Es ging dabei um die Ernährungssysteme der Zukunft und eine engere Zusammenarbeit auf globaler Ebene, um die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 noch zu erreichen und das Menschenrecht auf Nahrung umzusetzen.

Mehr

Internationale Organisationen (Thema:Internationale Beziehungen)

Das BMEL unterstützt mit seinen Kompetenzen und Erfahrungen im Bereich Ernährung und Landwirtschaft die Arbeit der Vereinten Nationen (VN) sowie die verschiedener anderer internationaler Organisationen.

Mehr

Die Welthandelsorganisation (WTO) (Thema:Handel und Export)

Eine starke Exportnation wie Deutschland, die in die globalen Märkte integriert ist, braucht internationale Regeln für den Handel, auf die es sich für seine Wirtschaft verlassen kann. Die Welthandelsorganisation (World Trade Organization /WTO) wurde mit dem Ziel gegründet, Handelshemmnisse abzubauen und für alle Mitgliedstaaten verpflichtende Regeln für den internationalen Handel zu schaffen, die auch eingeklagt werden können. Ein besonderes Thema ist die bessere Einbindung der Entwicklungsländer in den Welthandel.

Mehr