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Agenda 2030 für die große Politik und die kleine Entscheidung

Neuer Zukunftsvertrag zur Nachhaltigkeit – Schmidt: "Jeder ist gefordert, aus vielen Puzzlestücken das Bild einer nachhaltigen Welt zu gestalten"

Bundesagrarminister Christian Schmidt hat an Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft appelliert, die neuen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zum festen Prüfraster politischer und individueller Entscheidungen zu machen.

"Mit konkreten Zielen schaffen wir eine neue globale Partnerschaft der Nachhaltigkeit. Die Agenda 2030 bietet Leitplanken sowohl für die große Weltpolitik als auch für die kleinen Entscheidungen im Alltag", so der Minister. Jeder sei gefordert, damit aus vielen Puzzlestücken Schritt für Schritt das Bild einer nachhaltigen Welt Gestalt annimmt. Schmidt: "Wir sollten uns stets vor Augen führen, welche Auswirkungen unser Handeln hier und jetzt auch an anderer Stelle und für künftige Generationen hat." Das BMEL mit seinen vielen konkreten Projekten hat schon lange die "Nachhaltigkeit im Sinn und für sein Handeln zum Ziel". Beispiele gefällig? Von der Förderung der Bioenergie, über die Antibiotikaminimierungsstrategie bis hin zu internationalen Waldabkommen zur CO2-Reduktion finden sich die Handlungsfelder von Minister Schmidt. Zentral dabei: Hunger beenden, angemessene Nahrung sicherstellen. Dabei stellt das BMEL auch mit seinen Projekten zum Wissenstransfer in internationalen Projekten sein Know How zur Verfügung.

Die Agenda mit dem Titel "Transforming our World: The 2030 Agenda for Sustainable Development" wird am Wochenende von den Staats- und Regierungschefs der Vereinten Nationen auf einem Sondergipfel in New York verabschiedet. Sie liefert erstmals einen weltweit gültigen Umsetzungsplan mit konkreten Zielen (17 konkrete Ziele mit 169 Unterzielen) für eine nachhaltige Entwicklung und fasst die weltweiten Anstrengungen zur Überwindung von Armut und Hunger, zum Schutz und der nachhaltigen Nutzung der natürlichen Lebensgrundlagen für heutige und künftige Generationen und zur Überwindung von Ungleichheit in und zwischen Ländern zusammen.

Bereits heute beschreitet das BMEL in vielen Bereichen wie etwa der Ernährungssicherung, der Förderung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung, dem Meeresschutz, der nachhaltigen Nutzung von Biomasse oder der Entwicklung zukunftsfähiger Produktions- und Konsummuster Wege der Nachhaltigkeit. Auch Initiativen wie "Zu gut für die Tonne" zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung oder die Strategie zur Antibiotikaminimierung in der Tierhaltung werden einen wichtigen Beitrag zur Implementierung und Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele leisten. Generell kommt einer zukunftsfähigen Land- und Forstwirtschaft eine Schlüsselrolle zur Erreichung der Ziele zu. Gleichzeitig erwachsen aus den Entwicklungszielen neue Anforderungen an die Landwirtschaft.

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