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Waldbrand Brandenburg: Einsatzfachkräfte erläutern dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (2.v.l.) die Lage; rechts neben ihm Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger Waldbrand Brandenburg: Einsatzfachkräfte erläutern dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (2.v.l.) die Lage; rechts neben ihm Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger , Quelle: BMEL

Großfeuer vernichtet 400 Hektar Wald in Brandenburg

Parlamentarischer Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel dankt den Einsatzkräften

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Hans-Joachim Fuchtel informierte sich über die Schäden des Großfeuers südlich von Berlin. Im Lagezentrum der Einsatzleitung bei Treuenbrietzen erörterte er mit dem Agrarminister von Brandenburg, Jörg Vogelsänger und dem Bürgermeister von Treuenbrietzen, Michael Knape das Ausmaß der Schäden und den Stand der Brandbekämpfung. Er dankte der Feuerwehr, dem Technischem Hilfswerk und der Bundeswehr für ihren unermüdlichen Einsatz bei den Lösch- und Rettungsarbeiten.

Der Großbrand nahe der Ortschaft Treuenbrietzen in Brandenburg südwestlich von Berlin erreichte außergewöhnliche Dimensionen. Insgesamt standen rund 400 Hektar Wald in Flammen. Drei Orte wurden evakuiert.

Parlamentarischer Staatssekretär Fuchtel dankte den Einsatzkräften auch im Namen von Bundesministerin Julia Klöckner: "Als Ehrenpräsident des Technischen Hilfswerkes weiß ich den Einsatz der Feuerwehren, des THW, der Bundeswehr und aller freiwilligen Helfer sehr zu schätzen. Sie haben damit Schlimmeres verhindert. Wir brauchen den Wald als Ökosystem, Rohstofflieferant, Klimaschützer und auch für die Erholung. Bundesministerin Julia Klöckner und ich sind daher besorgt über die Schäden, die die extreme Trockenheit auch in den Wäldern und der Forstwirtschaft verursacht haben. Unsere Wälder sind von der Trockenheit betroffen und die Waldbrände daher eine zusätzliche Herausforderung. Wir unterstützen Maßnahmen zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel und auch für die Forstwirtschaft stellen wir gemeinsam mit den Ländern Hilfen bereit, zum Beispiel im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes."

Hintergrund

Durch die Trockenheit sind in weiten Teilen Deutschlands Anpflanzungen massiv geschädigt; und Insektenfraß bedroht Waldbestände. Die Bäume stocken im Wachstum. Das gesamte Ausmaß der Schäden in der Forstwirtschaft wird jedoch erst mit deutlicher Zeitverzögerung bezifferbar sein. Hinzu kommt die rasant steigende Waldbrandgefahr.

Der Wald bedeckt in Deutschland rund ein Drittel der Landfläche (11,4 Millionen Hektar). Als grüne Lunge erzeugt er Sauerstoff, bietet Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sowie Erholungsraum für die Bevölkerung. Wald und Forstwirtschaft tragen zudem maßgeblich zum Klimaschutz bei: Wälder, Waldboden und Holzprodukte speichern rund 1,8 Milliarden Tonnen CO2. Zudem können Holzprodukte energieintensivere Rohstoffe wie Metall und Kunststoffe und fossile Brennstoffe ersetzen. Damit werden knappe Rohstoffe geschont, weniger CO2 freigesetzt und die Umwelt entlastet.

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