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Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner: "Der Wald ist durch die Trockenheit stark geschädigt."

Bundesministerin Klöckner und der Waldbeauftragte des Landwirtschaftsministeriums machen sich ein Bild vom Ausmaß der Schäden

Bundesministerin Klöckner hat sich gemeinsam mit dem Waldbeauftragten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Cajus Julius Caesar beim Besuch einer Forstbetriebsgemeinschaft in Mecklenburg-Vorpommern einen Eindruck von den Schäden durch die lang anhaltende Trockenheit und Hitze verschafft.

Bundesministerin Julia Klöckner erklärt dazu:
"Bereits jetzt ist zu erkennen, dass der Wald unter der Trockenheit gelitten hat. Ein Großteil der Anpflanzungen und jungen Kulturen ist vertrocknet. Dazu kommt noch, dass die Bäume anfälliger für Insektenfraß und Waldbrände sind. Das gesamte Ausmaß der Schäden kann jedoch erst mit erheblicher Zeitverzögerung festgestellt werden, das hängt auch vom weiteren Witterungsverlauf ab. Wir brauchen verlässliche Zahlen, Daten und Fakten.
Mein Ministerium prüft aber bereits jetzt die Möglichkeiten einer Anpassung und Aufstockung über die Gemeinschaftsaufgabe ´Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes´ (GAK), um zusätzliche Unterstützung bei der Behebung der Schäden zu leisten. Das Thema ist mir so wichtig, dass ich es bei der nächsten Agrarministerkonferenz Ende September erörtern werde."

Der Waldbeauftragte Cajus Julius Caesar ergänzt:
"Wie auch die Bundesministerin beobachte ich als Waldbeauftragter die Schäden im Wald mit großer Sorge. Nadelholz- und Laubholzkulturen sind gleichermaßen betroffen. Das ist gerade hier im Nordosten auf den Böden mit wenig Wasserhaltevermögen besonders dramatisch. Die langanhaltende Trockenheit und die Hitze hat die Forstkulturen sehr stark getroffen."

Hintergrund:

Bereits jetzt greifen zahlreiche Maßnahmen, um die Waldbesitzer in der derzeitigen Situation zu unterstützen. So helfen Bund und Länder beispielsweise über die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) beim Umbau von Nadelwäldern zur Anpassung an den Klimawandel, durch die Förderung des Wegebaus, der Anlage von Holzlagerplätzen sowie der Wiederaufforstung geschädigter Flächen. Auch Steuererleichterungen und -stundungen sowie die Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen sind möglich.
Zusätzlich fördert der Bund den Waldklimafonds, um die Wälder an den Klimawandel anzupassen. Der Fonds wird ab 2019 von 20 Millionen auf 25 Millionen Euro jährlich aufgestockt.

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