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Klöckner: "Die TH Bingen treibt die Digitalisierung in der Landwirtschaft voran."

Bundeslandwirtschaftsministerin hält Impulsvortrag beim Agrartag der Technischen Hochschule Bingen.

Julia Klöckner wird sich morgen beim Agrartag der Technischen Hochschule Bingen mit Lehrenden und Studierenden zur Digitalisierung in der Landwirtschaft austauschen und einen Impulsvortrag halten. Die Technische Hochschule Bingen bietet in Rheinland-Pfalz als einzige Hochschule Agrarwirtschaft als Studienfach an.

Bundeslandwirtschaftsministerin, Julia Klöckner: "Die Technische Hochschule Bingen versteht sich als Ort angewandter Forschung. Ein Ansatz, den ich für notwendig und zeitgemäß halte. Auch mein Ministerium setzt genau da an: Die Digitalisierung in der Landwirtschaft leistungsstark und flächendeckend zu verankern. Daher habe ich das Bundesprogramm Digitalisierung Landwirtschaft aufgesetzt. Damit fördern wir die Einrichtung von Experimentierfeldern, auf denen genau das passieren soll, was die TH Bingen als ihren Anspruch formuliert: Theorie in die Praxis bringen. Von der Ackerfurche in die Cloud bis auf den Teller ins Dorfgemeinschaftshaus – so wollen wir Vernetzung voran bringen. Selbstfahrende Erntefahrzeuge, landwirtschaftliche Maschinen, die miteinander kommunizieren und Daten abgleichen, Drohnen, die Schlupfwespen über Maisfeldern abwerfen um Schädlinge zu bekämpfen, digitale Halsbänder für Kühe, die deren Gesundheitszustand überwachen, Futterroboter oder präzise Düngung durch zentimetergenau satellitengesteuerter Traktoren - die Digitalisierung bietet uns völlig neue Möglichkeiten, um den landwirtschaftlichen Beruf attraktiver, zukunftsfester und erfolgreich zu gestalten.

Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern ein Instrument, um unsere politischen Ziele zu erreichen. Das Bundesprogramm meines Ministeriums wird in den kommenden Jahren 70 Millionen Euro für die Experimentierfelder und das Kompetenzzentrum Digitalisierung bereitstellen. Damit wollen wir auch erreichen, schonender und effizienter mit begrenzten Ressourcen wie Wasser und Boden umzugehen. Mehr noch: Mein Ministerium hat den viertgrößten Forschungs- und Entwicklungshaushalt der Bundesregierung mit 900 Millionen – das gibt uns viel Spielraum für Innovation. In den vergangenen Jahren haben wir so über unsere Innovationsförderung mehr als 600 vielversprechende und zukunftsweisende, innovative Projekte mit einem Fördervolumen von rund 350 Millionen Euro auf den Weg gebracht."

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft hält am Freitag, den 26. Oktober 2018, im Rahmen der Agrartage einen Impulsvortrag zum Thema "Chance Digitalisierung – Möglichkeiten nutzen, Zielkonflikte entschärfen".
Der Agrartag richtet sich an Agrarstudierende aller Hochschulen und Universitäten sowie an ein interessiertes Publikum.

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