Erschienen am im Format Pressemitteilung Nr. 193/2019

Bundeslandwirtschafts- und Bundesentwicklungsministerium stellen sich gemeinsam den Herausforderungen in der Welternährung

Die beiden Staatssekretäre Dr. Aeikens und Jäger haben die "Vereinbarung über die Einbindung von Einrichtungen des BMEL-Geschäftsbereichs in Vorhaben der Entwicklungszusammenarbeit unterzeichnet"


Dazu erklärt Dr. Hermann Onko Aeikens, Staatssekretär des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft: "Mit dieser Verwaltungsvereinbarung verstärken BMEL und BMZ ihre Zusammenarbeit und einigen sich auf die kooperative Durchführung von Projekten in der Entwicklungszusammenarbeit".

Der Schwerpunkt dieser Ressortkooperation wird zunächst auf Afrika gelegt. So wird die "Compact with Africa" Initiative, die Deutschland im Rahmen der deutschen G20 Präsidentschaft angestoßen hat, unterstützt. Damit zielen wir auf die Unterstützung der wirtschaftlichen Entwicklung in Afrika durch gesicherte Rahmenbedingungen für Investitions- und Beschäftigungsförderung ab.

BMEL bringt sich in die Zusammenarbeit über die Ressortforschungseinrichtungen in seinem Geschäftsbereich ein und stellt seine Forschungskompetenz in der Agrar-, Ernährungs-, Forst- und Fischwirtschaft zur Verfügung.

Herausforderungen sind die Tiergesundheit und die Eindämmung von Tierseuchen. Pathogene Erreger sind durch den internationalen Personen-, Tier- und Warenverkehr in der Lage, in kürzester Zeit jeden Teil der Erde zu erreichen. Voraussetzung für die Prävention und eine fach-gerechte Bekämpfung von Seuchenerregern vor Ort sind stabile und funktionsfähige Veterinärsysteme.

Auch die Lebensmittelsicherheit ist in Zeiten globaler Märkte eine große Herausforderung. Hier verfügt der Geschäftsbereich des BMEL über weltweit anerkannte Expertise, die auch in den afrikanischen Ländern beim Aufbau von Strukturen und der Schulung von Fachpersonal genutzt werden kann."

Hintergrund:

Die Vereinbarung stärkt die Zusammenarbeit zwischen BMZ und BMEL. Insbesondere der Geschäftsbereich des BMEL soll im Rahmen seiner Zuständigkeiten enger in die Entwicklungszusammenarbeit einbezogen werden. Um die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung sicher zu stellen, unterstützt die Bundesregierung in den Partnerländern der Entwicklungszusammenarbeit den Aufbau produktiver, nachhaltiger und inklusiver land- und ernährungswirtschaftlicher Strukturen und Wertschöpfungsketten. Dies ist eine enorme Herausforderung angesichts der seit drei Jahren aufgrund von Konflikten und Klimaveränderungen wieder steigenden Hungerzahlen.

Erschienen am im Format Pressemitteilung

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