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Fünf Thesen zum nachhaltigen Erfolg unserer Ernährungswirtschaft

Datum:
12.03.14
Ort:
Berlin
Redner:
Bundesminister Christian Schmidt

Rede des Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt bei der Berliner Mittwochsgesellschaft des Handels

Es gilt das gesprochene Wort!

Anrede,

die Mittwochsgesellschaft ist in unserer Hauptstadt das Forum für den Handel. Meine Vorgängerin im Amt Ilse Aigner war hier. Mein Vorgänger Hans-Peter Friedrich hatte sein Kommen zugesagt. Und auch ich habe Ihre Einladung gerne angenommen.

I. Handel mit Scharnierfunktion

Denn der Handel hat eine Schlüsselstellung für die Ernährungswirtschaft in Deutschland. Er hat Scharnierfunktion. Er ist Partner für die Erzeuger und für sie in der Vermarktung der zentrale Akteur. Und er ist für die Verbraucherinnen und Verbraucher die Adresse, die angelaufen wird: im wahrsten Sinne des Wortes.

In den Zentren, in der Fläche sichert er die Versorgung. Und der Handel spürt sehr schnell, wie sich Verbraucherverhalten ändert. Abgestimmt wird an der Kasse. Der Handel ist nahe am Trend.

Und der Handel koppelt seine Zahlen, seine Erfahrungen und Erkenntnisse zurück. Die Wertschöpfungskette beginnt auf dem Acker und sie endet an der Ladentheke. Dahinter steht eine Branche von Gewicht: Zusammen mit der Landwirtschaft stellt die Ernährungsbranche bei uns in Deutschland jeden achten Arbeitsplatz. Sie wissen: Das sind mehr Jobs als in der Automobilindustrie!

Die Land- und Ernährungswirtschaft sorgt für Beschäftigung, für Wohlstand und Stabilität – ganz besonders in den ländlichen Regionen. Ganz besonders dort, wo vor dem Hintergrund des demographischen Wandels häufig Beschäftigung, Wohlstand und Stabilität abnehmen könnten. Kein Zweifel: Die Land- und Ernährungswirtschaft hat Unterstützung verdient!

Ich freue mich, dass wir in dieser Mittwochsgesellschaft Gelegenheit haben, unser Verständnis von Lebensmitteln von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Dabei wird vieles zum Vorschein kommen: manches nur kurz angedeutet, anderes voll im Rampenlicht.

Den Austausch darüber stelle ich mir bereichernd vor – Sie wissen: Ich bin der Neue. Das heißt für mich und für Sie, dass ich mir manche Fragestellungen erst noch erschließen muss – wäre ja auch wundersam, wenn ich nach wenigen Wochen alle Verästelungen der Branche kennen würde. Aber gehen Sie bitte davon aus, dass ich zur Aufholjagd angesetzt habe. Dies allerdings mit einem Blick auf die strategischen Fragen des Handels – und nicht so kleinteilig wie ich es als Schüler getan habe: Denn als Schüler habe ich meine Eltern in ihrem Lebensmittelgeschäft unterstützt, das wir jahrelang neben unserer Bäckerei betrieben haben. Damals habe ich noch Ordersätze manuell ausgefüllt. Es war eine lehrreiche Zeit: Ich durfte mich als Hilfs-Substitut bewähren!

II. Das neue Amt

Meine Damen und Herren,

es ist Ihnen vielleicht bekannt: Bevor ich das Amt als Bundesminister übernommen habe, war ich der am längsten dienende Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung. Und ich war der am kürzesten dienende Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Das liegt hinter mir.

Vor mir liegt die Aufgabe, ein Lebensministerium zu führen. Es geht um unsere Lebensgrundlagen. Lebensmittel sind Mittel zum Leben, ja: Ihre Erzeugung, ihre Vermarktung, ihr Verzehr – Fragen dazu stehen für mich in den kommenden Jahren im Mittelpunkt. Ich gehe diese Aufgabe an: mit Freude, mit Demut und Tatendrang.

Wer aber wie ich aus dem Frankenland stammt – genauer: wer aus dem Knoblauchsland stammt – kommt nicht ohne Rüstzeug daher. Zwischen Nürnberg, Erlangen und Fürth liegt eines der größten deutschen Gemüseanbaugebiete überhaupt. Auch wir lieben Lebensmittel!

Und in meinen mehr als zwei Jahrzehnten als Abgeordneter haben mich die Bauern zudem nicht in Ruhe gelassen mit Fragen zur Milchquote, zum Zuckermarkt oder zum Greening – zum Glück. Die Bauern stehen als Erzeuger am Anfang der Wertschöpfungskette, aber diese Wertschöpfungskette reicht bis zum Handel: Es geht um die Ernährungswirtschaft als Ganzes. 

Und deshalb will ich heute erste Koordinaten festlegen, die meinen Kurs in der Bundesregierung beschreiben. Wesentliches Ziel ist der nachhaltige Erfolg unserer Ernährungswirtschaft!

III. Fünf Thesen

These 1: Stolz auf Spitzenprodukte

Damit sind wir bei meiner ersten These. Ich meine: Wir können stolz sein auf unsere Produktion hochwertiger und sicherer Lebensmittel.

Viel wird in den Medien berichtet. Es gibt kaum eine Woche, in der nicht die Nachrichtenmagazine Lebensmittel und ihre Produktion in den Vordergrund zerren. Aber fragen wir nicht die Medien, fragen wir die Verbraucher. Genau das hat mein Ministerium im Vorfeld der Grünen Woche getan: Wie steht es um Ihre Zufriedenheit mit der Qualität deutscher Lebensmittel?

80 Prozent der Befragten sind mit der Qualität unserer Lebensmittel zufrieden. Ich meine: Dieses Votum ist nicht nur Ausdruck von Zufriedenheit, dieses Votum ist ein echter Vertrauensbeweis!

Das ist das Bild im Inland. Das Bild im Ausland ist in denselben Farben gemalt. Lebensmittel "made in Germany" sind dort längst ein Verkaufsschlager. Es ist doch ganz klar: Die Containerschiffe bringen zahlreiche Produkte aus Asien zu uns: Konsumgüter und Rohstoffe. Früher sind sie oft leer zurückgefahren. Heute geht’s häufiger mit voller Ladung zurück!

Deutsche Milchprodukte sind in Asien begehrt. Babymilch oder Käsespezialitäten – sie finden dort reißenden Absatz. Nimmt man alle Güter der Agrar- und Ernährungsindustrie zusammen, sind wir weltweit der drittgrößte Exporteur. Und das nicht, weil wir "billig, billig" können, sondern weil Qualität geschätzt wird.

Ja, wir haben einen intensiven Wettbewerb in unserer Lebensmittelbranche. Wir haben eine enorme Vielfalt an Produkten. Wir haben eine hohe Sicherheit aufgrund des guten Qualitätsmanagements. Wir haben innovative Unternehmen. Wir haben gut ausgebildete Fachkräfte. Und wir haben ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das macht unsere Produkte auch im Ausland attraktiv.

Lassen Sie mich zum Preis noch eine Bemerkung machen: "Die Lebensmittel sind in Deutschland unvergleichlich billig – und es findet ein extremer Wettbewerb über den Preis statt" sagt Wolfgang Adlwarth von der Gesellschaft für Konsumforschung. Natürlich ändert sich etwas: Premium, Öko, Regionales sind Indikatoren für einen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft. Ich halte diesen Weg für richtig!

Natürlich müssen wir gesellschaftlich darauf achten, dass Menschen ungeachtet ihres Einkommens genauso gesunde und preiswerte Nahrungsmittel kaufen können. Dennoch scheint mir beim Preis, der Wertschätzung für Güter und deren Qualität ausdrückt, kein Weg zu einem Wettbewerb nach unten zu liegen. Ich sage klipp und klar: Auch die Erzeuger müssen noch wirtschaftlich produzieren können!

Ich meine: Unsere Lebensmittel, in Deutschland hergestellt, haben Wertschätzung verdient. Wenn Schwarze Schafe das Bild stören, gehören sie aussortiert. Aber grundsätzlich sollten wir uns unsere Spitzenprodukte nicht schlecht reden lassen. Dafür will ich mich einsetzen: Wertschätzung ist Grundlage für den nachhaltigen Erfolg unserer Ernährungswirtschaft!

These 2: Transparenz schafft Vertrauen

Ich komme zu meiner zweiten These: Transparenz gegenüber Verbrauchern schafft Vertrauen und bedient neue Absatztrends.

Hier bewege ich mich auf einer Linie mit Ilse Aigner. Sie hat es an dieser Stelle klargestellt. Wer aus dem Handel kommt, weiß es selbst: Das Verhalten der Kunden ändert sich. Und wer sich oder sein Umfeld beobachtet, nimmt es auch wahr. Heute werden andere Maßstäbe an Lebensmittel angelegt. Herkunft, Produktionsweise, Zutaten - das Interesse an unserer Ernährung nimmt zu. Und das kann ich nur gutheißen.

Verbraucher wollen klare und verlässliche Antworten auf ihre Fragen. Geben kann diese Antworten eigentlich nur die Ernährungswirtschaft. Aber die Politik unterstützt sie dabei.

Sie kann nicht den gesetzlichen Rahmen so eng und fest zurren, dass den Unternehmen keine Luft zum Atmen mehr bleibt. Und vor allem werden wir die Verbraucher nicht bevormunden. In die Freiheit der Entscheidung werden wir nicht eingreifen, wir trauen den Verbrauchern Eigenständigkeit zu. Da habe ich einen klaren Standpunkt.

Was kann die Politik also tun? Sie kann in wichtigen Bereichen für Transparenz sorgen: Etwa mit dem Regionalfenster – einem Deklarationsfeld, das Verbrauchern die regionale Herkunft der Zutaten zeigt. Etwa mit dem Tierschutzlabel – gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund entwickelt, zeigt es Verbrauchern in zwei Stufen die übergesetzlichen Standards in der Tierhaltung. Oder mit dem FairTrade-Label – es zeigt den Verbrauchern: Hier können die Erzeuger von Kaffee oder Kakao auch von dem gezahlten Lohn leben!

Als Bundesregierung unterstützen wir dies auch mit dem Forum Nachhaltiger Kakao. Soziale und ökologische Standards wollen wir auch in den Tropenländern fördern!

Meine Damen und Herren, ich appelliere an die Lebensmittelwirtschaft: Transparenz ist kein notwendiges Übel. Sie sollte Teil des Grundverständnisses sein, das auf nichts anderem fußt als auf der Marktwirtschaft. Nehmen Sie diese Trends weiter ernst und bedienen Sie den Markt!

Natürlich darf der Verbraucher nicht in einer Labelflut untergehen. Wir brauchen Orientierung. Die Label-App meines Ministeriums – gemeinsam mit dem Verbraucherschutz-Ministerium auf den Weg gebracht – bietet solche Orientierung. Und sie kommt in den nächsten Wochen auf den Markt!

Ganz nebenbei sortieren wir so auch die schwarzen Schafe aus. Schwarze Schafe, die zu Misstrauen Anlass geben. Und seien wir ehrlich: Der Kunde zahlt heute an der Kasse mit Euro, ja. Aber tatsächlich schenkt er dem Händler sein Vertrauen. Verliert er Vertrauen, weil er sich getäuscht fühlt, kommt das unsere Ernährungswirtschaft teuer zu stehen. Ich meine: Das Vertrauen der Verbraucher ist Grundlage für den nachhaltigen Erfolg unserer Ernährungswirtschaft!

These 3: Standards halten im globalen Handel

Meine dritte These lautet: Im globalen Handel sind unsere Standards unverzichtbar. Ich bekenne mich grundsätzlich zum freien Handel. Er ist einer der wichtigsten Wachstumsmotoren für die Weltwirtschaft. In Europa haben wir den Binnenmarkt geschaffen – eine Erfolgsgeschichte! Unternehmen und Verbraucher profitieren.

Jetzt richtet sich der Fokus auf das Transatlantische Freihandelsabkommen. Und auch da sage ich: Der Abbau von Handelsbeschränkungen bietet der wettbewerbsfähigen deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft gute Perspektiven. Denn in dieser Branche sind die USA mit Russland und der Schweiz der wichtigste Drittlandsmarkt (2012: 1,6 Mrd. €); ein Zollabbau bietet in diesem Bereich neue Chancen. Das kann den Umsatz stärken, das kann Arbeitsplätze sichern oder schaffen. Das Angebot wird vielfältiger, Verbraucherpreise können sinken.

Zugleich werden wir darauf zu achten haben, dass die deutschen und europäischen Standards im Verbraucherschutz gewahrt bleiben. Auch das Vorsorgeprinzip bei wissenschaftlichen Unklarheiten darf nicht zur Disposition stehen. Heißt: Der gesundheitliche Verbraucherschutz hat höchste Priorität. Diese Haltung in Deutschland und Europa ist eine große und über Jahrzehnte hart erkämpfte Errungenschaft!

Chlorhühnchen und Genmais sind mittlerweile Reizwörter – aber die Verbraucherinnen und Verbraucher sollen wissen: Alle Produkte, die in der EU vertrieben werden, müssen die hier geltenden Standards zur Produktsicherheit einhalten – auch die Importerzeugnisse. Und: Die Verbraucher müssen Wahlfreiheit haben. Der Auftrag an die EU-Kommission für die Verhandlungen über Freihandel ist also klar: Unsere Standards dürfen nicht aufs Spiel gesetzt werden. Diese Standards sind Grundlage für den nachhaltigen Erfolg unserer Ernährungswirtschaft!

These 4: Sicherheit von Lebensmitteln hat oberste Priorität

Kommen wir zu meiner vierten These: Die Sicherheit unserer Lebensmittel ist oberstes Gebot! Um gar keinen Zweifel aufkommen zu lassen. Unsere Lebensmittel in Deutschland sind sicher. Dennoch müssen wir auf mögliche Zwischenfälle vorbereitet sein.

Und das sind wir. Die Kontrollen der Lebensmittelsicherheit in Deutschland gehören weltweit zu den Besten. Die amtliche Lebensmittelüberwachung der Länder kontrolliert auf der einen Seite die Hersteller und Unternehmer. Und auf der anderen Seite prüft sie risikoorientiert die Lebensmittel auf dem Markt. Rund 4.000 amtliche Lebensmittelkontrolleure bilden ein engmaschiges und leistungsstarkes Überwachungsnetz. Sie kontrollieren 1,2 Millionen Betriebe. Sie kontrollieren 4,8 Millionen Beschäftigte in der Branche. Und allein die Feststellung von rund 145.000 Verstößen im Jahr (2011) zeigt die Leistungsfähigkeit dieses Kontrollsystems. Es macht aber auch deutlich, dass bei Herstellern und im Handel noch Verbesserungspotential besteht – auch wenn es sich in den meisten Fällen um kleinere Vergehen handelt.

Als Konsequenz aus den letzten Krisen haben wir das Krisenmanagement neu organisiert. Und jetzt arbeiten wir an Kontrollstrategien, wie man Lebensmittelbetrug schneller erkennen und wirksam verhindern kann. Mit einem Netzwerk, um bei grenzübergreifenden Betrugsfällen im Lebensmittelbereich besser voranzukommen.

Und wir müssen sehen, dass alle Bundesländer ihren Kontrollpflichten entsprechend nachkommen können. Das ist Sache der Länder. Aber ich bin mir darüber im Klaren, dass manche Verbesserungen nicht zum Nulltarif zu haben sein werden. Und Lebensmittelsicherheit nach Kassenlage darf es nicht geben!

Damit sind wir beim Stichwort Gebühren. Für mich ist klar: Mögliche Gebühren dürfen nicht auf den Schultern der Kleinsten abgeladen werden. Und klar ist auch, dass die Großen nicht die Kontrollen der Kleinstunternehmen mitfinanzieren sollen. Ich werde hier den Dialog mit den Unternehmen suchen. Es ist die Mühe wert. Denn sichere Lebensmittel sind Grundlage für den nachhaltigen Erfolg unserer Ernährungswirtschaft!

These 5: Raus aus der Wegwerfgesellschaft

Meine fünfte These heißt: Wir müssen raus aus der Wegwerfgesellschaft. Zu viele Lebensmittel werden bei uns achtlos weggeworfen. Die Ursachen scheinen klar: Lebensmittel sind ständig verfügbar. Lebensmittel sind vergleichsweise günstig. Und Lebensmittel genießen nicht hinreichend Wertschätzung. Dagegen will ich angehen! Dagegen will ich auch gemeinsam mit der Wirtschaft angehen!

Denn Lebensmittelverschwendung gibt es auf allen Stufen – von der Produktion über den Handel bis zum Verbraucher. Elf Millionen Tonnen sind das im Jahr. Elf Millionen Tonnen Lebensmittel, die hier eben nicht Mittel zum Leben sind. Und das in Zeiten, in denen die Lebensmittelproduktion längst eine globale Angelegenheit ist. Das heißt: Wir verschwenden wertvolle Ressourcen bei uns. Wir verschwenden wertvolle Ressourcen in anderen Teilen der Welt. Wir verschwenden Ressourcen in den ärmsten Ländern der Welt. Und die sind auf diese knappen Güter angewiesen!

Nein. Das können wir nicht weiter akzeptieren. Kardinal Woelki hat es hier bei Ihnen angesprochen. Überfluss verstellt den Blick auf das Wesentliche: Es ist unsere Pflicht, das Bewusstsein zu schärfen.

Jüngst hat ein Gründerteam der Kölner Universität mit einer App einen Innovationspreis gewonnen. Über die App sollen Verbraucher informiert werden, wenn Lebensmittel im Laden günstiger angeboten werden, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum näher rückt. Ich meine: Die Erfinder sollten nicht ins Ausland abwandern. Eine solche Idee hat Unterstützung verdient – auch von Seiten der Unternehmen, die dann nicht auf ihrer Ware sitzenbleiben! 

Gegen die Wegwerfkultur– das wird sich auch für die Unternehmen rechnen. Damit haben wir eine weitere Grundlage für den nachhaltigen Erfolg unserer Ernährungswirtschaft.

IV. Schluss

Meine Damen und Herren, zum Schluss will ich für ein neues Verständnis werben. Häufig werden unsere qualitativ hochwertigen, sicheren und vielfältigen Lebensmittel als etwas Selbstverständliches hingenommen. Doch dahinter stecken große Anstrengungen. Und wir haben Gestaltungszwänge und Gestaltungsspielräume. Um zu vernünftigen Lösungen zu kommen, die einen nachhaltigen Erfolg unserer Ernährungswirtschaft zum Ziel haben, müssen alle gemeinsam anpacken: Politik, Erzeuger und Händler sowie nicht zuletzt die Verbraucherinnen und Verbraucher.

Jeder ist gefordert. Jeder kann seinen Beitrag leisten. Ich freue mich, wenn Sie mit mir diesen Gestaltungsauftrag annehmen. Vielen Dank.

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