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Startbild des Videos zur Biobasierten Wirtschaft. Link zum Video. (verweist auf: Film: "Neue Produkte - Aus Natur gemacht")

Neue Produkte aus Natur gemacht: Der Erklärfilm mit Moderator Felix Seibert-Daiker: Das Video als Text

BESCHREIBUNG: Der Titel, ein grünes Logo mit Text, wird eingeblendet. Er lautet: Neue Produkte: Aus Natur gemacht.

BESCHREIBUNG: Der Moderator Felix Seibert-Daiker steht vor einem neutralen Studio-Hintergrund und hält eine Pipette in der Hand, aus der er konstant Erdöl tropfen lässt.

MODERATOR: "Unsere Welt ist abhängig vom Erdöl. Dieser Rohstoff steckt fast überall drin, aber was passiert, wenn das Öl knapp wird?"

BESCHREIBUNG: Der Moderator steht im Studio und während der Worte "aber was, wenn das Öl eines Tages knapp wird“, presst er den letzten Rest Erdöl aus der Pipette.

Szenenwechsel. Der Moderator liegt in seinem Bett, der Wecker klingelt, doch als er nach diesem tastet, um ihn auszustellen, verschwindet der Wecker mit einem Puff. Verblüfft schaut er auf die leere Stelle.

Der Moderator duscht und beim Griff nach der Shampooflasche verschwindet diese, noch bevor er sie greifen kann – er schaut ungläubig.

Weitere Gegenstände verschwinden. Auf einem Waschbecken stehend verpuffen der Reihe nach eine Shampoo-Plastikflasche, eine Zahnbürste, ein Rasierpinsel, ein Seifenspender und ein Parfum-Fläschchen. Im Hintergrund duscht der Moderator hinter einem Duschvorhang.

Der Moderator sitzt am Frühstückstisch. Er trinkt Kaffee und schaut auf seinen geöffneten Laptop. Er stellt die Tasse auf den Tisch und der Laptop verschwindet mit einem Puff.

Der Moderator kniet auf dem Boden, füllt seine Waschmaschine mit Wäsche und möchte Waschmittel hinzugeben. Beim Griff nach der Waschmittelflasche verpufft auch diese plötzlich. Der Moderator greift ins Leere und befühlt verwundert die Stelle, an der die Flasche zuletzt stand.

Der Moderator richtet sich auf und plötzlich verschwindet auch noch sein T-Shirt. Krampfhaft hält er seine Hose fest, damit diese nicht auch noch verschwindet.

MODERATOR: "Okay, verstanden! Ohne Erdöl gibt es keine Produkte. Aber das muss doch irgendwie anders gehen!"

BESCHREIBUNG: Der Moderator steht in einer Studio-Situation vor einem neutralen weiß-grauen Hintergrund.

MODERATOR: "Jeden Tag nutzen wir Produkte, in denen eine Menge Erdöl steckt – und damit meine ich nicht nur das Benzin im Auto."

BESCHREIBUNG: Das Bild teilt sich, es entsteht ein Split-Screen. Links ist der Moderator mit einer Shampooflasche in der Hand zu sehen, rechts sieht man ihn weiterhin im Studio stehen und reden.

MODERATOR: "Für die Herstellung einer solchen Shampooflasche braucht man einen Liter Erdöl."

BESCHREIBUNG: Die Seiten werden getauscht. Links ist nun der Moderator in der Studio-Situation zu sehen, auf der rechten Bildseite streicht er mit seiner Hand über einen Teppich, sein Gesicht ist unmittelbar über dem Boden.

MODERATOR: "Und so ein Teppich hier benötigt zwölf Liter Erdöl."

BESCHREIBUNG: Das geteilte Bild wird wieder vollflächig. Der Moderator steht zunächst im Studio. Das Bild wechselt vom Studio in das Wohnzimmer des Moderators.

MODERATOR: "Jeder von uns verbraucht pro Jahr eintausendachthundertsechsundsechzig Liter Erdöl."

BESCHREIBUNG: Der Moderator sitzt auf dem Boden seines Wohnzimmers, hinter ihm stapeln sich Erdöl-Fässer auf. Nach und nach tauchen immer mehr Fässer im Bild auf. Eine hochzählende Texteinblendung endet bei "eintausendachthundertsechsundsechzig Liter“. Der Moderator schaut sich überwältigt um und schnauft. Das Bild wechselt wieder in die Studio-Situation.

MODERATOR: "Und das ist ein Problem, denn dieser fossile Rohstoff, der ist begrenzt."

BESCHREIBUNG: Der Moderator steht im Studio. Er dreht sich in die Kamera.

MODERATOR: "Es gibt auch andere Rohstoffe, aus denen wir Produkte herstellen können.“

BESCHREIBUNG: Das Bild teilt sich in einen Split-Screen, links wachsen Pflanzen wie Flachs, Raps und Sonnenblumen, rechts im Bild sieht man den Moderator im Studio.

MODERATOR: "Nachwachsende Rohstoffe sind eine gute Alternative, denn sie wachsen, wie der Name schon sagt, stetig nach und belasten die Umwelt weniger."

BESCHREIBUNG: Der Bildschirminhalt ändert sich. Links ist der Moderator im Studio zu sehen, rechts im Bild stehen zwei Waschmittelflaschen.

MODERATOR: "Waschmittel kann Mais und Pflanzenöl beinhalten.“

BESCHREIBUNG: Das Bild ändert sich. Der Moderator ist nun auf der rechten Seite und eine Shampoo-Plastikflasche ist links im Bild zu sehen.

MODERATOR: "Und so eine Plastikflasche für Shampoo kann heute sogar schon aus Bio-Kunststoff hergestellt werden."

BESCHREIBUNG: Der Moderator steht im Studio, links neben seinem Kopf ploppen nacheinander Symbole auf: ein Baum, Raps, Sonnenblumen, Holz und eine Fabrik.

MODERATOR: "Bio-Kunststoff besteht aus pflanzlichen Rohstoffen und aus Resten der Nahrungsmittel- und Holzproduktion. Das alles verbraucht nicht einen Tropfen Erdöl."

BESCHREIBUNG: Die Symbole verschwinden und der Moderator steht im Studio.

MODERATOR: "Leider ist die Nutzung von Bio-Kunststoff noch kein Standard und deswegen bestehen solche Shampooflaschen nach wie vor aus erdölbasiertem Plastik."

BESCHREIBUNG: Der Bildschirm teilt sich in der Mitte zu einem Split-Screen. Links sieht man den Moderator, er hat ein T-Shirt und eine Hose aus Kunstfasern an. Rechts sieht man ihn im Studio stehen und reden.

MODERATOR: "Auch Kleidung kann aus Naturfasern hergestellt werden.“

BESCHREIBUNG: Das Kunstfaser-T-Shirt und die Hose verwandeln sich in einen Bio-Baumwoll-Kapuzenpullover, ein Bio-T-Shirt aus Bambus und eine recycelte Jeans.

MODERATOR: "Damit spart man Erdöl, was gut für die Umwelt ist."

BESCHREIBUNG: Der Split-Screen löst sich auf und der Moderator ist komplett zu sehen. Er steht im Studio. Neben seinem Kopf ploppen Symbole auf: ein Baum, Raps, Sonnenblumen und ein Stück Holz.

MODERATOR: "Wenn wir statt Erdöl nachwachsende Rohstoffe für die Energiegewinnung oder die Herstellung von Produkten nutzen, dann spricht man biobasierter Wirtschaft oder Bioökonomie.“

BESCHREIBUNG: Während der Moderator von biobasierter Wirtschaft und Bioökonomie spricht, werden diese beiden Begriffe neben ihm eingeblendet.

BESCHREIBUNG: Neben dem Kopf des Moderators ploppen ein Reagenzglas, eine Pipette und ein Mikroskop als Symbole auf.

MODERATOR: "Im Moment machen biobasierte Produkte nur einen sehr geringen Anteil aus, aber an vielen Neuentwicklungen wird intensiv geforscht."

BESCHREIBUNG: Der Moderator hält eine Leiterplatte, einen Föhn und eine Tube Kleber in der Hand und zeigt diese abwechselnd in die Kamera.

MODERATOR: "In Zukunft könnten dann noch viel mehr Produkte biobasiert hergestellt werden. Das kann zum Beispiel so ein Haftkleber sein oder elektronische Leiterplatten, die kommen dann in meinen Computer rein, oder Plastikgehäuse für Elektrogeräte - wie so ein Föhn hier."

BESCHREIBUNG: Der Moderator hält ein durchsichtiges Behältnis in der Hand. Während er spricht, wechselt das Bild. Man sieht Plastikmüll, ausgebreitet auf einem Tisch. Eine Hand schiebt die einzelnen Plastikmüllteile auseinander. Das Bild teilt sich in einen Split-Screen, auf der linken Seite ist der Plastikmüll zu sehen, auf der rechten Seite steht der Moderator im Studio und spricht.

MODERATOR: "Biobasierte Wirtschaft bedeutet aber nicht nur, dass Produkte biobasiert hergestellt werden, sondern dass der gesamte Wirtschaftskreislauf möglichst wenig Abfälle produziert, und dass viele Reststoffe wieder- oder weiterverwertet werden."

BESCHREIBUNG: Der Split-Screen verschwindet, der Moderator hebt ein Behältnis hoch, in dem sich Holzhackschnitzel befinden und gibt etwas von dem Inhalt auf seine Hand. Der Bildausschnitt zeigt seine Hand im Detail.

MODERATOR: "So kann man aus so einer Restbiomasse sogar noch Energie gewinnen."

BESCHREIBUNG: Der Moderator ist wieder vollflächig zu sehen. Er hält einen Kinderschuh in der Hand.

MODERATOR: "Damit das alles in Zukunft reibungslos funktioniert, ist noch reichlich Forschung und Entwicklung notwendig, denn bisher steckt die biobasierte Wirtschaft noch in ihren Kinderschuhen. Aber die sind dann immerhin biobasiert hergestellt. Tschüss."

BESCHREIBUNG: Der Moderator hält die Kinderschuhe hoch und verabschiedet sich.

BESCHREIBUNG: Die Internetadressen www.aus-natur-gemacht.de und www.bmelv.de werden mit einem Schreibmaschinen-Effekt eingeblendet. Das Video endet mit dem Logo des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Zum Thema

Bioökonomie als Teil des Stundenplans

Wandtafel in der Schule mit mit Blume, Sonne und Wolken

Die Butterbrotdose aus Pflanzenstärke, das Smartphonegehäuse vom Acker, der Flugzeugsprit aus Algen: Für viele Alltagsprodukte, die heute zumeist noch aus fossilen Rohstoffen wie Erdöl hergestellt werden, gibt es bereits nachwachsende Alternativen.

mehr: Bioökonomie als Teil des Stundenplans …

Biobasierte Wirtschaft interaktiv

Grafik eines Hauses

Aus unserem Alltag sind Produkte aus fossilen Rohstoffen nicht wegzudenken. Umso größer ist die Herausforderung, die sich mit dem notwendigen Wandel hin zu einer biobasierten Wirtschaft stellt. Interaktiv können hier die Wege der biobasierten Wirtschaft entdeckt werden - wie aus Holz biobasierte Produkte entstehen, wie Kohlenstoff ideal genutzt werden kann oder warum Erdöl in der Industrie immer wichtiger wurde. Im interaktiven Quiz kann das biobasierte Wissen getestet werden.

mehr: Biobasierte Wirtschaft interaktiv …

Links

Publikationen

Neue Produkte: Aus Natur gemacht

Cover der Broschüre Neue Produkte: Aus Natur gemacht

Die Broschüre "Neue Produkte: Aus Natur gemacht - Nachwachsende Rohstoffe im Alltag" zeigt neue Wege und Alternativen durch nachwachsende Rohstoffe und biobasierte Produkte auf - zuhause, unterwegs, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit.

Die Broschüre ist nur im Download zum Ausdrucken verfügbar!

Weitere Publikationen

Presse

Themendienst Biobasierte Wirtschaft
Schwerpunkt: 
nachwachsende Rohstoffe

Neue Produkte: Aus Natur gemacht

Das BMEL liefert in einem Themendienst Hintergründe zur biobasierten Wirtschaft und informiert über umweltfreundliche Innovationen. Die sechste Ausgabe beschäftigt sich konkret mit den Chancen und Möglichkeiten der Bioökonomie.

mehr: Themendienst Biobasierte Wirtschaft …

Neue Produkte: Aus Natur gemacht

Titelbild zur Veranstaltung Bioökonomie 2014

Die Pressemappe zum Schwerpunktthema "Biobasierte Wirtschaft".

mehr: Neue Produkte: Aus Natur gemacht …

Pressemitteilungen

Videos

Film: "Neue Produkte - Aus Natur gemacht"

Startbild des Videos zur Biobasierten Wirtschaft. Link zum Video.

Erdöl, Erdgas oder Kohle sind häufig die Basis für die Herstellung vieler unserer Alltagsprodukte, ob im Smartphone oder der Shampoo-Flasche. Doch fossilen Grundstoffe sind begrenzt und werden uns nicht ewig zur Verfügung stehen. Aber es gibt nachhaltige Alternativen. Nachwachsende Rohstoffe wie Pflanzen, Holz, Stärke oder Zucker werden immer mehr in der Industrie verwendet. Die Biobasierte Wirtschaft - oder auch Bioökonomie - konzentriert sich darauf, Produkte aus nachhaltigen Rohstoffen herzustellen.

zum Video: Film: "Neue Produkte - Aus Natur gemacht" …

Film: "Neue Produkte: Aus Natur gemacht – Aus Pflanzen wird Plastik"

Video biobasierte Wirtschaft: der Moderator steht vor einer Maschine

Knapp neun Millionen Tonnen Kunststoffe werden jährlich in Deutschland verbraucht – umgerechnet 110 Kilogramm pro Bundesbürger. Rund ein Drittel davon entfällt auf Verpackungen wie Folien, Tragetaschen und Becher im Haushalt. Die gesamte erzeugte Abfallmenge würde 360.000 Müllfahrzeuge füllen. Heute besteht lediglich ein Prozent der Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen. Das Potenzial ist weitaus größer: Bei Verpackungen und Einweggeschirr, aber auch bei Spielzeug, Sportartikeln oder Gehäusen für Elektrogeräte lassen sich herkömmliche Kunststoffe durch biobasierte Kunststoffe ersetzen. Wie aus Pflanzen Plastik wird, zeigt dieser Film.

zum Video: Film: "Neue Produkte: Aus Natur gemacht – Aus Pflanzen wird Plastik" …

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