BMEL

Service

Logo des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - zur Startseite

Video biobasierte Wirtschaft: der Moderator steht vor einer Maschine

Neue Produkte aus Natur gemacht – Auf ein Wort mit der Wissenschaft

BESCHREIBUNG: Herr Dr. rer. nat. André Lehmann geht eine Treppe im Foyer des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung hinauf.

BESCHREIBUNG: Eine Tafel wird eingeblendet. Auf der Tafel steht: „Kann man Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen herstellen?“

BESCHREIBUNG: Herr Dr. Lehmann, Mitarbeiter vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung, sitzt vor einer Fensterfront im Inneren des Instituts.

INTERVIEW, HERR DR. LEHMANN: „Die ersten Kunststoffe, die der Mensch hergestellt hat, basierten auf nachwachsenden Rohstoffen. Sogenannte Biokunststoffe wurden bereits vor einhundert Jahren hergestellt. Erst in den fünfziger und sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden sie durch die erdölbasierten Kunststoffe zunehmend verdrängt.“

BESCHREIBUNG: Eine Tafel wird eingeblendet. Auf der Tafel steht: „Welche nachwachsenden Rohstoffe eignen sich dafür besonders gut?“

INTERVIEW, HERR DR. LEHMANN: „Prinzipiell eignen sich alle nachwachsenden Rohstoffe zur Herstellung von Biokunststoffen. Besonders hervorzuheben sind jedoch Stärke, die aus Getreidearten oder aus der Kartoffel gewonnen werden kann, Zellulose, die zugänglich über den Holzaufschluss ist und Pflanzenöle, wie zum Beispiel das Rapsöl.“

BESCHREIBUNG: Eine Tafel wird eingeblendet. Auf der Tafel steht: „Sind Biokunststoffe genauso gut wie normale Kunststoffe?“

INTERVIEW, HERR DR. LEHMANN: „Biobasierte Kunststoffe sind in ihren Eigenschaften sehr variabel und lassen sich somit in einer Vielzahl von Einsatzgebieten verwenden, die man von den erdölbasierten Kunststoffen her kennt.“

BESCHREIBUNG: Eine Tafel wird eingeblendet. Auf der Tafel steht: „Welche Produkte kann man aus Biokunststoffen machen?“

INTERVIEW, HERR DR. LEHMANN: „Hauptsächlich werden zur Zeit kurzlebige Lösungen angeboten, welche in der Verpackungsindustrie verwendet werden. Gegenwärtig wird aber an dauerhaften und beständigeren Lösungen geforscht, um den Einsatz in der Automobilindustrie oder Elektroindustrie zu ermöglichen.“

BESCHREIBUNG: Eine Tafel wird eingeblendet. Auf der Tafel steht: „Wie wird aus Biokunststoffen ein bestimmtes Produkt?“

INTERVIEW, HERR DR. LEHMANN: „Biokunststoffe lassen sich auf den gleichen Anlagen verarbeiten wie erdölbasierte Kunststoffe. Dies ist sehr wichtig, damit ein Markteintritt letztendlich realisiert werden kann.“

BESCHREIBUNG: Eine Tafel wird eingeblendet. Auf der Tafel steht: „Was macht man mit Produkten aus Biokunststoffen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden?“

INTERVIEW, HERR DR. LEHMANN: „Biokunststoffe können durchaus strukturell gleich sein wie erdölbasierte Kunststoffe. Solche Biokunststoffe kann man dem etablierten Recyclingsystem zuführen. Es gibt aber auch Biokunststoffe, die sich strukturell unterscheiden. Für diese Biokunststoffe existieren noch keine etablierten Recyclingsysteme. Dies ist Gegenstand aktueller Forschung. Solche Biokunststoffe führt man am besten dem Hausmüll zu. Dieser Hausmüll kann in Verbrennungsanlagen verbrannt werden und wir können Energie daraus gewinnen. Und da dieser auf nachwachsenden Rohstoffen basiert, dies auch CO2 neutral.“

BESCHREIBUNG: Das Bild verschwimmt, wird unscharf und blendet in weiß ab.

BESCHREIBUNG: Eine Texttafel wird eingeblendet. Darauf heißt es: „Mit freundlicher Unterstützung durch das Fraunhofer IAP." Daraufhin folgen die Internetadressen www.aus-natur-gemacht.de und www.bmelv.de, sie werden mit einem Schreibmaschinen-Effekt eingeblendet. Das Video endet mit dem Logo des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Zum Thema

Bioökonomie als Teil des Stundenplans

Wandtafel in der Schule mit mit Blume, Sonne und Wolken

Die Butterbrotdose aus Pflanzenstärke, das Smartphonegehäuse vom Acker, der Flugzeugsprit aus Algen: Für viele Alltagsprodukte, die heute zumeist noch aus fossilen Rohstoffen wie Erdöl hergestellt werden, gibt es bereits nachwachsende Alternativen.

mehr: Bioökonomie als Teil des Stundenplans …

Biobasierte Wirtschaft interaktiv

Grafik eines Hauses

Aus unserem Alltag sind Produkte aus fossilen Rohstoffen nicht wegzudenken. Umso größer ist die Herausforderung, die sich mit dem notwendigen Wandel hin zu einer biobasierten Wirtschaft stellt. Interaktiv können hier die Wege der biobasierten Wirtschaft entdeckt werden - wie aus Holz biobasierte Produkte entstehen, wie Kohlenstoff ideal genutzt werden kann oder warum Erdöl in der Industrie immer wichtiger wurde. Im interaktiven Quiz kann das biobasierte Wissen getestet werden.

mehr: Biobasierte Wirtschaft interaktiv …

Links

Publikationen

Neue Produkte: Aus Natur gemacht

Cover der Broschüre Neue Produkte: Aus Natur gemacht

Die Broschüre "Neue Produkte: Aus Natur gemacht - Nachwachsende Rohstoffe im Alltag" zeigt neue Wege und Alternativen durch nachwachsende Rohstoffe und biobasierte Produkte auf - zuhause, unterwegs, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit.

Die Broschüre ist nur im Download zum Ausdrucken verfügbar!

Weitere Publikationen

Presse

Themendienst Biobasierte Wirtschaft
Schwerpunkt: 
nachwachsende Rohstoffe

Neue Produkte: Aus Natur gemacht

Das BMEL liefert in einem Themendienst Hintergründe zur biobasierten Wirtschaft und informiert über umweltfreundliche Innovationen. Die sechste Ausgabe beschäftigt sich konkret mit den Chancen und Möglichkeiten der Bioökonomie.

mehr: Themendienst Biobasierte Wirtschaft …

Neue Produkte: Aus Natur gemacht

Titelbild zur Veranstaltung Bioökonomie 2014

Die Pressemappe zum Schwerpunktthema "Biobasierte Wirtschaft".

mehr: Neue Produkte: Aus Natur gemacht …

Pressemitteilungen

Videos

Film: "Neue Produkte - Aus Natur gemacht"

Startbild des Videos zur Biobasierten Wirtschaft. Link zum Video.

Erdöl, Erdgas oder Kohle sind häufig die Basis für die Herstellung vieler unserer Alltagsprodukte, ob im Smartphone oder der Shampoo-Flasche. Doch fossilen Grundstoffe sind begrenzt und werden uns nicht ewig zur Verfügung stehen. Aber es gibt nachhaltige Alternativen. Nachwachsende Rohstoffe wie Pflanzen, Holz, Stärke oder Zucker werden immer mehr in der Industrie verwendet. Die Biobasierte Wirtschaft - oder auch Bioökonomie - konzentriert sich darauf, Produkte aus nachhaltigen Rohstoffen herzustellen.

zum Video: Film: "Neue Produkte - Aus Natur gemacht" …

Film: "Neue Produkte: Aus Natur gemacht – Aus Pflanzen wird Plastik"

Video biobasierte Wirtschaft: der Moderator steht vor einer Maschine

Knapp neun Millionen Tonnen Kunststoffe werden jährlich in Deutschland verbraucht – umgerechnet 110 Kilogramm pro Bundesbürger. Rund ein Drittel davon entfällt auf Verpackungen wie Folien, Tragetaschen und Becher im Haushalt. Die gesamte erzeugte Abfallmenge würde 360.000 Müllfahrzeuge füllen. Heute besteht lediglich ein Prozent der Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen. Das Potenzial ist weitaus größer: Bei Verpackungen und Einweggeschirr, aber auch bei Spielzeug, Sportartikeln oder Gehäusen für Elektrogeräte lassen sich herkömmliche Kunststoffe durch biobasierte Kunststoffe ersetzen. Wie aus Pflanzen Plastik wird, zeigt dieser Film.

zum Video: Film: "Neue Produkte: Aus Natur gemacht – Aus Pflanzen wird Plastik" …

Weitere Videos

Schlagworte

Unternavigation aller Website-Bereiche