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Video biobasierte Wirtschaft: der Moderator steht vor einer Maschine

Erklärfilm mit Moderator Felix Seibert-Daiker. Neue Produkte aus Natur gemacht – Aus Pflanzen wird Plastik

BESCHREIBUNG: Der Titel, ein grünes Logo mit Text, wird eingeblendet. Er lautet: „Neue Produkte: Aus Natur gemacht.“

BESCHREIBUNG: Der Moderator Felix Seibert-Daiker steht vor einem neutralen Studio-Hintergrund und hält einen Winkel aus blauem Kunststoff in der Hand.

MODERATOR: „Kunststoff – auch Plastik, Plaste oder Technopolymer genannt. Diesem Material begegnet man wirklich fast überall – egal, ob als Verpackung im Supermarkt, Spielsachen oder auch mein kleiner Winkel hier – es scheint, so ziemlich alles ist aus Plastik hergestellt oder zumindest darin verpackt. Herzlich willkommen in unserer schönen Plastik-Welt!“

BESCHREIBUNG: Der Moderator liegt in einem Meer aus Plastik.

MODERATOR: „So viel Plastik! Das wird alles aus Erdöl hergestellt. Und das wiederum wird immer knapper. Und deswegen ist es wichtig, dass wir das ganze Zeug auch recyceln, um so wenig Rohstoffe wie möglich zu vergeuden.“

BESCHREIBUNG: Der Moderator wirft eine rote Plastik-Flasche in einen Recycling-Behälter.

Szenenwechsel. Der Moderator schiebt einen Einkaufswagen ins Bild, stoppt, stützt sich locker auf den Wagen und beginnt zu sprechen.

MODERATOR: „Trotz Recycling, ganz ohne Öl geht es nicht. Aber wenn Öl immer teurer und knapper wird, können wir es uns dann überhaupt noch leisten, daraus Plastik herzustellen?“

BESCHREIBUNG: Während der Moderator spricht, teilt sich das Bild. Ein Split-Screen entsteht. In beiden Bildhälften ist die Hand des Moderators zu sehen. In der linken Bildhälfte hält er in Plastik verpackte Produkte. Zunächst Müsli, dann Quark und schließlich eingeschweißte Tomaten. In der rechten Bildhälfte wird zeitgleich dieselbe Situation dargestellt – diesmal jedoch fehlt die Plastikverpackung. Die Produkte rinnen durch die Hand des Moderators.

MODERATOR: „Und eine Welt ganz ohne Plastik, ziemlich unpraktisch und auch echt schwer vorstellbar.“

BESCHREIBUNG: Der Moderator steht wieder vor einem neutralen Studio-Hintergrund.

MODERATOR: „Stattdessen könnten wir in Zukunft noch viel mehr Biokunststoffe verwenden. Diese Kunststoffe werden aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen hergestellt, wie zum Beispiel Mais, Getreide, Kartoffeln und Holz.“

BESCHREIBUNG: Während der Moderator spricht, teilt sich das Bild in vier gleich große Rechtecke. Ein Split-Screen entsteht. In den jeweiligen Bildausschnitten werden die Worte des Moderators illustriert. Bis auf das Fenster in der oberen linken Ecke sind die anderen Ausschnitte statisch, leicht transparent und wirken ausgegraut. Im Feld oben links ist der Moderator zu sehen, wie er, in Plastik verpackte Tomaten in den Händen hält und diese begutachtet.

MODERATOR IM OFF: „Längst kann man zum Beispiel Verpackungen für Tomaten aus stärkebasierten Kunststoffen herstellen.“

BESCHREIBUNG: Nun wird auch das Fenster in der unteren rechten Ecke des Bildes voll eingeblendet und startet mit der Bewegung im Bild. Dort steht der Moderator, der nun eine große Brille aus Kunststoff trägt. Er hält eine Axt in den Händen, begutachtet diese prüfenden Blickes und zerschlägt ein großes Stück Holz.

MODERATOR: „Auch gibt es schöne Kunststoffbrillen aus Holz, also genauer gesagt Cellulose-Acetat.“

BESCHREIBUNG: Während die Handlung in den ersten beiden Fenstern weiterhin stattfindet, startet nun auch der Film in der unteren linken Ecke des Bildes. Der Moderator trägt einen blauen Party-Hut. Bunte Papier-Girlanden hängen über seine Schulter. Er hält einen weißen Trinkbecher aus Kunststoff sowie eine Tüte, die mit dem Wort "Stärke" beschriftet ist, in den Händen.

MODERATOR: „Und auch solche Einwegbecher kann man schon aus pflanzlicher Stärke herstellen.“

BESCHREIBUNG: Das vierte und letzte Bild des Split-Screens wird abgespielt. Darin ist der Moderator beim Zeichnen mit seinem Winkel aus Plastik zu sehen.

MODERATOR: „Genau so wie mein Winkel, auch aus Pflanzenstärke. Alles heute schon machbar.“

BESCHREIBUNG: Szenenwechsel. Der Moderator steht wieder vor dem neutralen Studio-Hintergrund. Während seiner Moderation hält er einen blauen Kunststoff-Winkel in der Hand.

MODERATOR: „Und ich kann auch wirklich keinen großen Unterschied zu normalem Plastik ausmachen. Nö. Hexerei?“

BESCHREIBUNG: Das Bild wird kurz unscharf. Der Winkel in der Hand des Moderators wird durch eine kleine Mais-Pflanze, die sich in einem Blumentopf befindet, ausgetauscht.

MODERATOR: „Auf keinen Fall. Sondern biobasierte Technologie. Und das funktioniert so: Am Anfang muss man aus einer Pflanze Stärke gewinnen. Und das macht man hier durch ein ordentliches Workout.“

BESCHREIBUNG: Der Moderator dreht sich seitlich ein und beginnt mit einem Workout. Dabei stemmt er die Mais-Pflanze im Topf wie eine Hantel. Der Moderator lacht und beendet seine Übung.

MODERATOR: „Nein, natürlich nicht. Im Ernst, das passiert über einen chemischen Prozess. Nach mehreren Arbeitsschritten wird dann aus Stärke Polymilchsäure, kurz: P L A. Und was dann passiert, ...“

BESCHREIBUNG: Der Moderator schnippt mit den Fingern, auf das Schnippen verändert sich das Bild. Der Moderator steht vor dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung in Potsdam.

MODERATOR: „... das schauen wir uns jetzt mal in einem Forschungslabor an.“

BESCHREIBUNG: Der Moderator geht nach rechts aus dem Bild. Die Kamera schwenkt auf das Logo am Gebäude des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung in Potsdam.

BESCHREIBUNG: Der Moderator steht in einer Fertigungshalle vor einer Maschine. Neben der Maschine sind Schläuche und Behälter zu sehen.

MODERATOR IM OFF: „Aha! Diese Polymilchsäure wird zusammen mit Farbstoffen zu solch einer Masse hier aufgeschmolzen, das ist dann quasi der Rohstoff für das spätere Kunststoffteil.“

BESCHREIBUNG: Der Moderator hält eine Aluminium-Schale mit kleinen weißen Kügelchen in der Hand, er greift in die Schale und lässt den Inhalt aus seiner Hand in die Schale gleiten. Passend zum Text sieht man verschiedene Arbeitsschritte der Maschine.

Die Kügelchen werden in die Maschine gegeben und fallen durch einen Trichter. Im nächsten Bild sieht man eine blaue Masse, die, als Faden gezogen, durch ein kühlendes Wasserbad, in einem Granulator endet.

MODERATOR IM OFF: „In diesem Granulator wird dann aus der Polymilchsäure-Masse Granulat hergestellt.“

BESCHREIBUNG: Der Granulator schneidet den blauen Kunststoff-Faden in viele kleine Teilchen. Der Moderator greift in einen Auffangbehälter und befühlt das darin liegende Granulat.

BESCHREIBUNG: Der Moderator steht vor einer Spritzgussmaschine. In seiner Hand hält er einen großen durchsichtigen Beutel mit blauem Granulat.

MODERATOR IM OFF: „Und ab dann geht es eigentlich weiter wie beim ganz normalen, erdölbasierten Kunststoff auch.“

BESCHREIBUNG: Ein Mitarbeiter des Fraunhofer-Instituts befüllt die Spritzgussmaschine mit dem blauen Granulat aus dem durchsichtigen Beutel.

MODERATOR IM OFF: „Aus der Polymilchsäure wird nämlich in einem Spritzgussverfahren dann das fertige Kunststoffteil hergestellt, in diesem Fall jetzt mein Winkel.“

BESCHREIBUNG: Ein Mitarbeiter des Fraunhofer-Instituts schließt eine Schiebetür an der Spritzgussmaschine und bedient ein elektronisches Steuerelement. Eine Presse setzt sich in Bewegung. Im hinteren Teil der Stanze ist die Auskerbung einer Winkelform zu erkennen. Das verflüssigte Granulat fließt nun in die Form und wird zu einem Winkel gepresst.

Die Presse verharrt kurz, fährt zurück und der Kunststoff-Winkel haftet an der Form. Der Moderator steht vor der Maschine und freut sich. Mit einem klackenden Geräusch fällt der Winkel aus der Form in ein Auffangbehältnis.

Der Moderator hebt den Winkel auf und betrachtet ihn.

 

BESCHREIBUNG: Der Moderator steht wieder im Studio. In seiner Hand hält er den kleinen blauen Winkel.

 

MODERATOR: „Auf diese Art und Weise könnten wir dann in Zukunft allerlei Arten von Plastik herstellen, also nicht nur meinen Winkel, sondern zum Beispiel auch Verpackungen.“

 

BESCHREIBUNG: Es findet ein Szenenwechsel statt.

 

BESCHREIBUNG: Der Moderator steht im Studio neben kleinen Pflanzen-Sprösslingen, welche aus einem Holztopf ragen. Er hält eine Gießkanne in der Hand und trägt einen ausgefransten rosafarbenen Strohhut. Mit der Gießkanne bewässert er ein wenig die Pflanzen.

 

MODERATOR: „Und das Beste ist, es wird bereits daran geforscht, wie man diese Biokunststoffe recyceln kann. Manche Biokunststoffe kann man einfach kompostieren, so dass daraus neue Erde wird, aus der man neue Pflanzen ziehen kann. Ein komplett biobasierter Plastikkreislauf. Tschüss!“

 

BESCHREIBUNG: Der Moderator verabschiedet sich und bewässert mit der Gießkanne ein wenig die Pflanzen.

 

BESCHREIBUNG: Eine Texttafel wird eingeblendet. Darauf steht: „Mit freundlicher Unterstützung durch das Fraunhofer IAP“. Daraufhin folgen die Internetadressen www.aus-natur-gemacht.de und www.bmelv.de, sie werden mit einem Schreibmaschinen-Effekt eingeblendet. Das Video endet mit dem Logo des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Zum Thema

Bioökonomie als Teil des Stundenplans

Wandtafel in der Schule mit mit Blume, Sonne und Wolken

Die Butterbrotdose aus Pflanzenstärke, das Smartphonegehäuse vom Acker, der Flugzeugsprit aus Algen: Für viele Alltagsprodukte, die heute zumeist noch aus fossilen Rohstoffen wie Erdöl hergestellt werden, gibt es bereits nachwachsende Alternativen.

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Biobasierte Wirtschaft interaktiv

Grafik eines Hauses

Aus unserem Alltag sind Produkte aus fossilen Rohstoffen nicht wegzudenken. Umso größer ist die Herausforderung, die sich mit dem notwendigen Wandel hin zu einer biobasierten Wirtschaft stellt. Interaktiv können hier die Wege der biobasierten Wirtschaft entdeckt werden - wie aus Holz biobasierte Produkte entstehen, wie Kohlenstoff ideal genutzt werden kann oder warum Erdöl in der Industrie immer wichtiger wurde. Im interaktiven Quiz kann das biobasierte Wissen getestet werden.

mehr: Biobasierte Wirtschaft interaktiv …

Links

Publikationen

Neue Produkte: Aus Natur gemacht

Cover der Broschüre Neue Produkte: Aus Natur gemacht

Die Broschüre "Neue Produkte: Aus Natur gemacht - Nachwachsende Rohstoffe im Alltag" zeigt neue Wege und Alternativen durch nachwachsende Rohstoffe und biobasierte Produkte auf - zuhause, unterwegs, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit.

Die Broschüre ist nur im Download zum Ausdrucken verfügbar!

Weitere Publikationen

Presse

Themendienst Biobasierte Wirtschaft
Schwerpunkt: 
nachwachsende Rohstoffe

Neue Produkte: Aus Natur gemacht

Das BMEL liefert in einem Themendienst Hintergründe zur biobasierten Wirtschaft und informiert über umweltfreundliche Innovationen. Die sechste Ausgabe beschäftigt sich konkret mit den Chancen und Möglichkeiten der Bioökonomie.

mehr: Themendienst Biobasierte Wirtschaft …

Neue Produkte: Aus Natur gemacht

Titelbild zur Veranstaltung Bioökonomie 2014

Die Pressemappe zum Schwerpunktthema "Biobasierte Wirtschaft".

mehr: Neue Produkte: Aus Natur gemacht …

Pressemitteilungen

Videos

Film: "Neue Produkte - Aus Natur gemacht"

Startbild des Videos zur Biobasierten Wirtschaft. Link zum Video.

Erdöl, Erdgas oder Kohle sind häufig die Basis für die Herstellung vieler unserer Alltagsprodukte, ob im Smartphone oder der Shampoo-Flasche. Doch fossilen Grundstoffe sind begrenzt und werden uns nicht ewig zur Verfügung stehen. Aber es gibt nachhaltige Alternativen. Nachwachsende Rohstoffe wie Pflanzen, Holz, Stärke oder Zucker werden immer mehr in der Industrie verwendet. Die Biobasierte Wirtschaft - oder auch Bioökonomie - konzentriert sich darauf, Produkte aus nachhaltigen Rohstoffen herzustellen.

zum Video: Film: "Neue Produkte - Aus Natur gemacht" …

Film: "Neue Produkte: Aus Natur gemacht – Aus Pflanzen wird Plastik"

Video biobasierte Wirtschaft: der Moderator steht vor einer Maschine

Knapp neun Millionen Tonnen Kunststoffe werden jährlich in Deutschland verbraucht – umgerechnet 110 Kilogramm pro Bundesbürger. Rund ein Drittel davon entfällt auf Verpackungen wie Folien, Tragetaschen und Becher im Haushalt. Die gesamte erzeugte Abfallmenge würde 360.000 Müllfahrzeuge füllen. Heute besteht lediglich ein Prozent der Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen. Das Potenzial ist weitaus größer: Bei Verpackungen und Einweggeschirr, aber auch bei Spielzeug, Sportartikeln oder Gehäusen für Elektrogeräte lassen sich herkömmliche Kunststoffe durch biobasierte Kunststoffe ersetzen. Wie aus Pflanzen Plastik wird, zeigt dieser Film.

zum Video: Film: "Neue Produkte: Aus Natur gemacht – Aus Pflanzen wird Plastik" …

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