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Der Film als Text: Fischerei in Deutschland - Verantwortliche Nutzung natürlicher Ressourcen

Sprechertext:

Die Meere sind eine der größten Nahrungsquellen des Menschen. Fischerei gehört in Deutschland zur Tradition und Kultur. Doch die Meere sind nicht unerschöpflich. Ihre natürlichen Ressourcen müssen maßvoll und mit Verantwortung genutzt werden.
Kapitän Manfred Rahr fährt seit über 40 Jahren zur See.

O-Ton Manfred Rahr, Fischerkapitän:

Für mich persönlich gibt es eigentlich nichts besseres als Fischer zu sein. Du hast hier einen Millionenbetrieb unter den Füßen, den du vernünftig führen musst. Und du hast immer die Verantwortung den Jungs gegenüber.

Sprechertext:

Eric Keßler hat gerade seine Ausbildung zum Facharbeiter Deck abgeschlossen und liebt seinen Beruf.

O-Ton Eric Keßler, Jungfischer:

Ist mein Traumberuf. Bin damit aufgewachsen und es macht mir Spaß.

Sprechertext:

Fischereischutzboote kontrollieren die Fischkutter auf See. Die Inspektorenteams wollen sicherstellen, dass keine illegale Fischerei stattfindet, sagt Offizier Erwin Borchardt.

O-Ton Erwin Borchardt, FSB-Inspektor / BLE:

Die erlassenen Regeln zum Fischereischutz werden mit aller Konsequenz durchgesetzt, um die Nachhaltigkeit der Fischerei zu gewährleisten.

Sprechertext:

Jedes Jahr ermitteln die Anrainerstaaten der Nordsee die Entwicklung ihrer Fischbestände. Meeresbiologin Dr. Anne Sell untersucht auf dem Forschungsschiff Walther Herwig III das Ökosysteme des Meeres.

O-Ton Dr. Anne Sell, Meeresbiologin am vTI:

Der Grundsatz des ganzen Programms dieser Forschungsuntersuchung ist, die Fischbestände aber auch die Biodiversität im Meer zu beurteilen: Was ist da, wie viel ist da und wie können wir das erhalten.

Sprechertext:

Wo es die natürlichen Ressourcen zulassen, bewirtschaften Binnenfischer und Angler die Seen und Flüsse in Deutschland. Leicht zu kultivierende Fischsorten werden in Aquakulturen gezüchtet. Über 80 Prozent des in Deutschland verarbeiteten Fisches wird importiert. Teile der Fischverarbeitenden Wirtschaft sind dazu eine Selbstverpflichtung eingegangen, betont die Managerin Katharina Hempel.

O-Ton Katharina Hempel, Produktmanagerin Fischwirtschaft:

Großteile der deutschen Fischwirtschaft haben sich verpflichtet, nur aus nachhaltigen Beständen einzukaufen, um die Ressourcen zu schonen, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und auch noch morgen Fisch fischen zu können.

Sprechertext:

Mit über einer Million Tonnen Fischprodukte jedes Jahr trägt die Fischwirtschaft in Deutschland zu unserer Ernährung bei. Im Rahmen der Gemeinsamen Europäischen Fischereipolitik setzt sich Deutschland für eine weltweit nachhaltige und verantwortliche Nutzung der Ressourcen ein. Nur so kann der Reichtum der Meere auch für zukünftige Generationen erhalten werden.

Zum Thema

BMEL-Forschung: Meeresressourcen nachhaltig nutzen

Ostseedorsch

Lange Zeit galt die Ostsee als überfischt. Mittlerweile erholen sich die Fischbestände wieder, sodass die EU-Kommission in ihrem letzten Bericht zumindest teilweise Entwarnung geben konnte: Nur noch 41 Prozent statt bisher 86 Prozent der Bestände sind konkret bedroht. Grund für die positive Entwicklung sind strenge Fangquoten.

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Fischerei in Deutschland - Verantwortliche Nutzung natürlicher Ressourcen

Startbild für das Video "Fischerei in Deutschland"

Das BMEL setzt sich für eine nachhaltige Fischerei in unseren Gewässern, in der EU und weltweit ein. Der Info-Film zur Fischerei in Deutschland gibt Einblick in den Alltag von Menschen in Berufen rund um den Fisch und erläutert, warum es so wichtig ist, die natürlichen Ressourcen unserer Meere, Flüsse und Seen verantwortlich zu nutzen.

Bestellung und Streaming bei den Landesfilmdiensten möglich.

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